Unser erster Tag in San Fransisco ist ein kalter, wolkiger Tag. So wie die meisten Tage in der Stadt. Wegen des Jetlags sind wir schon gegen 6 Uhr wach - in Deutschland immerhin 15 Uhr - und schauen uns das Fruehstueck im Motel an. Es gibt eine Waffelmaschine und duennen Kaffee, der Kakao schmeckt nach Chemie. Nach dem Fruehstueck kaufen wir noch letzte Verpflegung - Wein fuer 2$ die Flasche bei Trader Joe’s und Campingausruestung. Dann machen wir uns ueber die Golden Gate Bridge auf den Weg nach Yosemite. Maria und ich kommen ja nach dem Wochenende schon zurueck und haben dann noch ein wenig Zeit die Stadt zu erkunden.

Als wir die unmittelbare Naehe der Stadt verlassen, lichten sich die Wolken und es wird nach und nach waermer. Als wir in Tracy am Supermarkt anhalten ist es bereits ueber 30 Grad heiss.

Kurz vor dem Nationalpark biegen wir von der Hauptstrasse zu unseren Zeltplatz ab. Wir sind eine ganze Weile bergauf gefahren und jetzt etwa 1500m hoch. Die erste Etappe ist geschafft.

Eine kurze Nacht Schlaf und ein ausgiebiges Fruehstueck spaeter fahren wir zum ersten Mal in den Park. Am Eingang von Yosemite Valley, das Tal, das sich von El Capitan ueber den Halfdome bis nach Tulomne Meadows zieht, geht es an steilen, glatten Felswaenden klettern. Maria meistert ihren ersten Riss mit bravour, waehrend ich mich mehr rutschend als kletternd ueber zwei Reibungen quaele.

Als alle Wege abgeklettert sind geht es auf ein Bier und ein Eis zum baden im Fluss. Wunderbare Abkuehlung bei ueber 30 Grad.