Going South

Auf dem Weg nach Sueden lassen wir den Regen hinter uns.

Die Faehre braucht drei-einhalb Stunden um die Cook Strait zu durchqueren und uns von der Nordinsel auf die Suedinsel zu fahren. Wir lassen dabei immerhin den Nebel und den Regen der letzten Tage hinter uns.

Wood

Braucht jemand Feuerholz?

Wir folgen der Kuestenlinie ein wenig und besichtigen die grossartigen Buchten und Fjoerde zwischen Picton und Nelson. Wir betrachten gerade ein echt grosses Holzlager, als es neben uns im Busch raschelt. Ein Kiwi? Unwahrscheinlich, immerhin sind Kiwis nachtaktiv. Trotzdem ein Laufvogel, ein kleiner noch dazu. Am Ende stellt sich raus, es war kein Kiwi, sondern ein Waka. Auch Wakas sind wohl gefaehrdet, allerdings sieht man sie dafuer ziemlich haeufig.

Waka

Der Waka ist ein kleiner Laufvogel.

In Nelson kaufen wir ein grosses Stueck Kuh, das wir abends verspeisen. Damit sind wir gut geruestet fuer den naechsten Tag. Wir laufen die erste Etappe des Abel Tasman Coastal Track. Von Marahau geht es zur Torrent Bay. Da wir in der Nebensaison unterwegs sind, sind wir mit den grossartigen Straenden und Buchten ziemlich alleine.

Abel Tasman

Auf der ersten Etappe des Abel Tasman Track gibt es viel Wald, schicke Buchten und einsame Straende.

Nach etwa fuenf Stunden wandern stehen wir vor der Torrent Bay. Die immernoch mit Wasser gefuellt ist. Haetten wir doch mal genauer auf die Gezeitentabelle geschaut.

Waehrend Maria das Waser nach flachen Stellen absucht beobachte ich ein wenig den Waserstand. Nach einer Weile stelle ich fest, dass man dem Wasser beim abfliessen zuschauen kann. Es dauert nicht lange und man kann dort wo Maria gerade noch fast knietief im Wasser stand trockenen Fusses umher spazieren. Das merken auch eine ganze Menge kleiner Krebse und wagen sich vorsichtig aus ihren Loechern.

Torrent Bay High Tide

Torrent Bay Retreating

Torrent Bay bei unserer Ankunft und wenige Minuten spaeter.

Nach einer dreiviertel Stunde ist das Waser so weit zurueck gegangen, dass wir uns Badesachen anziehen und anfangen durch die Bucht zu waten. Die naechste Sandbank ist nicht weit. Als wir eine halbe Stunde spaeter auf der anderen Seite der Bucht ankommen ist das Wasser fast vollstaendig abgelaufen. Wir geniessen noch ein wenig die Sonne und machen einen Nachmittagssnack, bevor wir unser Zelt aufbauen. Leider haben wir nicht genuegend Zeit um am naechsten Tag einfach weiter zu wandern, sondern muessen zurueck.