Badeparadies Irkutsk

Aug 25, 2008 • fly.floh • China 2008

Die erste Aufgabe zurueck in Irkutsk war von Busbahnhof zum Hostel laufen. Nach dem Regen keine leichte Aufgabe: Durch Irkutsk laufen heisst Pfuetzen, besser bekannt als Mini-Seen, ausweichen. Das Hostel war dann "leider" auch voll, die freundlichen Mitarbeiter haben uns aber in kurzer Zeit einen Homestay organisiert, die russische Version von Bed & Breakfast, ohne Breakfast.

Das Haus in dem wir gewohnt haben war... klassisch. Eine alte, sehr stilvolle Holz-Blockhuette. Das Bad war komplett schwarz gefliesst. Nachdem wir uns eingerichtet haben, gingen wir daran die Stadt zu erkunden. Wir muessen so sehr damit beschaeftigt gewesen sein, den Mini-Seen auszuweichen, dass wir leider den Markt nicht gefunden haben. Dafuer aber das Restaurant, das wir von unserer Gastgeberin empfohlen bekommen hatten.

[Restaurant](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2008-08-22_140108.jpg)

Die Karten waren nur in Russisch verfuegbar, was sehr sympatisch war, leider auch eine Menge Probleme mit sich brachte. Was heisst Fleischkloesschen auf Russisch? Voller Selbstsicherheit bestellten wir zunaechst 15 Eier. Die Aufklaerung dieses Missverstaednisses sorgte fuer einige Lacher bei der Bedienung. Wir haben uns dann spiessig fuer Pelmeni und Borscht entschieden.

[Sonnenuntergang](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2008-08-22_143102.jpg)

Den letzten Tag in Irkutsk schlenderten wir nochmal ueber die Lenin Strasse und die Karl Marx Strasse. In diesen beiden Strassen findet sich alles was das konsumverwoehnte Kapitalistenherz begehrt. Drei Adidas-Laeden auf 500m gefaellig? Ob Karl Marx seinen Namen dafuer hergegeben haette?

Abends sind wir dann in den Zug nach Ulan Baator gestiegen.

[Bahnhof](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2008-08-23_112850.jpg)

Wir haben gegessen, getrunken und sind nicht erschossen worden!

Aug 25, 2008 • fly.floh • China 2008

Nachdem ich mir eine halbe Nacht am wunderschoenen Irkutsker Bahnhof um die Ohren geschlagen habe, sollte ich nun eigentlich bald Hyper und Roman empfangen duerfen. An der Anzeigetafel steht nun aber ein Verspaetung von 20 Minuten. Bei 5000km Fahrt gerade noch zu verschmerzen. Aus den 20Minuten wurden dann leider aber 2 Stunden und 20 Minuten. Nunja, ich hab ja Zeit.

Etwa 5Uhr morgens faehrt dann also endlich ein Zug in den Bahnhof ein, aus dem Roman und Hyper auch tatsaechlich aussteigen. :)

Doch wie haben Roman und Hyper die Zugfahrt von Moskau nach Irkutsk empfunden? Einfache Antwort: beer - sleep - beer - sleep - Irkutsk!

Als es wieder hell wurde machen wir uns auf die Suche nach einem Bus nach Lystvianka (was sich keiner von uns merken kann O.o). Nachdem wir die Stadt einmal komplett durchquert haben kommen wir am Busbahnhof an, an dem uns ein kleiner Minibus erwartet. Nach kurzer Verhandlung mit dem Fahrer geht die wilde Fahrt auch schon los. Wer einmal eine Stunde auf einer sibirischen Landstrasse verbracht hat wird sich auch nie mehr ueber einen deutschen Fahrstil aufregen... Mit 120 peitscht der Fahrer ueber Bergkuppen und ueberholt direkt vor der Kuppe andere Autos, Sichtweite geschaetzte fuenf Meter. Fahrt zwischen Himmel und Hoelle koennte man sagen. Mittags kommen wir dann tatsaechlich wohlbehalten in Lystvianka an, wir haettens fast nicht mehr erwartet.

[Lystvianka](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2008-08-20_051626.jpg)

Nachdem wir unser Zelt aufgebaut haben machen wir uns an die in diesem Land erzwungene Registrierung, also klappern wir Hotels ab. Das erste Hotel schickt uns zum zweiten. Im zweiten Hotel ist die Reaktion: "Registration?" - "Registration!" - "Registration. No." Wir werden zum dritten Hotel geschickt, das schickt uns zurueck zum zweiten, welches uns wieder zum dritten schickt. Nix mit Registrierung, aber man kann uns nicht vorwerfen, dass wir's nicht versucht haben.

[Lystvianka](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2008-08-20_091956.jpg)

Nach diesem Stress kaufen wir erstmal ein wenig Bier und Vodka und machen uns an's kochen. Der Versuch Feuer zu machen endet in einer niederschmetternden Erkenntnis: Russisches Holz brennt nicht!Nunja, Nudeln und Vodka haben ganz gut von innen gewaermt.

Am zweiten Tag haben wir etwas fuer die Bewegung getan und eine kleine Wanderung am riesigen Baikalsee unternommen. Die Steilkueste erinnert hin und wieder an englische Kuesten und das Wetter ist genauso wechselhaft. Trotzdem ist der Baikalsee ein majestaetischer, beruhigender See, wenn auch extrem kalt. Ich musste das natuerlich testen...

[Sonnenuntergang](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2008-08-20_142816.jpg) [](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2008-08-21_064334.jpg) [gestrandetes Schiff](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2008-08-21_085116.jpg)

Abendessen gab's dann beim oertlichen Uzbeken, lecker Reis mit Fleischaehnlichen Stuecken. Der Uzbeker und sein Sicherheitsmann waren sehr nett, der Sicherheitsmann schien sich auch zu freuen sein Deutsch mal wieder benutzen zu koennen. Seinen Wein haben wir trotzdem lieber abgelehnt. Njet, spassiba! Nachdem wir getrunken und gegessen hatten sind wir also zu unserem Zelt zurueck. Wir haben gerade mehr Bier geoeffnet, als drei Schuesse die Ruhe des Sees zerreissen. Nachdem die gegenseitige Versicherung der Harmlosigkeit der Schuesse nicht komplett wirkte, griffen wir zu etwas kraeftigeren Mittelchen. Zumal ich den temporaeren Verlust meiner Kreditkarte verdauen musste.

Nach einer stark verregneten Nacht haben wir am naechsten Morgen unsere nassen Sachen zusammen gepackt und im Hotel meine Visa aus dem Automaten fischen lassen um dann die abenteuerliche Busfahrt zurueck nach Irkutsk anzutreten. Gluecklicherweise waren wir alle so muede, dass es sich, trotz Fahrstil, im Bus gut schlafen lies.

Mit der Achterbahn zum Never-Come-Back-Airport

Aug 25, 2008 • fly.floh • China 2008

Meine China-Reise beginnt um etwa 5.30Uhr morgens in Frankfurt. Aufstehen um den 7Uhr Flug nach Moskau Domodedovo zu bekommen. Vom Flug bekomme ich nicht viel mit, Schlaf nachholen.

In Moskau angekommen beginnt der Einreise-Stress, Formulare ausfuellen, Fragen beantworten, Pass zeigen. Die Einreise verlaeuft dennoch problemloser als in den Staaten vor zwei Jahren. Nach der Einreise heisst es Geld besorgen und Zugticket in die Stadt kaufen. Wenige Minuten spaeter sitze ich also im Aeroexpress Richtung Moskau und schaue aus dem Fenster, Vororte, Plattenbauten, Muell und alte Autos. Sieht nach Grossstadt aus.

Mit einmal umsteigen erreiche ich eine knappe Stunde spaeter den Roten Platz, es wimmelt vor Touristen. Trotzdem ist der Platz gross und irgendwie imposant. Lenin hat, wie bei Hyper und Roman auch, leider schon zu. Einen Blick auf die Karl-Marx-Statue goenne ich mir noch, danach geht es weiter zur naechsten U-Bahn-Station. Viel Zeit habe ich in Moskau leider nicht, ich muss am anderen Moskauer Flughafen schliesslich meinen Flieger nach Irkutsk erwischen.

[Roter Platz](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2008-08-18_131624.jpg)

Metro fahren ist sehr viel stressfreier als befuerchtet, der grosse Metro-Plan haengt dort auch in Lateinischer Schrift. So finde ich alle Stationen und Linien nach sehr kurzer Suche. Dank des neuen Aeroexpress nach Moskau-Sheremetyovo komme ich natuerlich viel zu frueh am Flughafen an und darf mehrere Stunden dort warten. Naja besser als zu spaet.

Puenktlich 0.40Uhr darf ich dann endlich in das Flugzeug steigen und vertreibe mir die Zeit wie immer mit schlafen. Zum Essen werde ich ein paar Stunden spaeter geweckt. Nach dem Essen gibts Entertainment-Programm in der russischen Variante: Es wird hell vor dem Flugzeug-Fenster, ganz kurz nur, dann ist es wieder stockdunkel. Ich schaue aus dem Fenster und frage mich noch was das war, als ich den naechsten Blitz in die Tragflaeche schlagen sehe. Keine zwei Sekunden spaeter sackt der Flieger auch schon gefuehlte 1000m nach unten. Schreie im Flieger, doch kein Problem, da sind noch etwa 10000m Platz bis unten. Das Spielchen wiederholt sich noch ein paar Mal, bevor wir wieder aus dem Gewitter raus fliegen und ich wieder ganz in Ruhe schlafen kann.

Etwa drei Stunden spaeter wache ich wenige Meter ueber Irkutsk auf, der Flieger landet butterweich auf der Landebahn, besser bekannt als russischer Kartoffelacker. Zerbrochene Betonplatten werden hier mit mehr Bitumen als Beton zusammengehalten und zwischen den einzelnen Platten sind einige Zentimeter Hoehenunterschied keine Seltenheit. Trotzdem erreichen wir unsere Parkposition sicher und werden mit Bussen zur "Abfertigungshalle" gefahren. Diese ist eigentlich eine kleine sibirische Holzhuette, bestehend aus zwei Raeumen. Der eine Raum ist absolut leer, man muss ihn durchqueren um vom Vorfeld nach draussen zu kommen. Dann steht man vor dem Flughafen, ohne Gepaeck. Das gibts im zweiten Raum, man muss also durch die zweite Tuer zurueck in den Flughafen. In diesem Raum gibt es ein Fenster und ein kreisrundes Gepaeckband. Nach kurzer Zeit wird damit begonnen, das Gepaeck durch das Fenster auf das Band zu schmeissen. Mein Rucksack ist sogar dabei. :)

Ich schaue mir noch einen Tag Irkutsk an, esse auf der Insel am Angara in der Sonne Mittag und geniesse das Sommerwetter, bevor ich mich abends zum Bahnhof aufmache um auf Hyper und Roman zu warten.

[Angara](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2008-08-19_063302.jpg)

18kg und ein Zelt

Aug 17, 2008 • fly.floh • China 2008

Die letzten Sachen sind nun gepackt, eigentlich steht dem Trip nix mehr im Wege. Auf stattliche 18kg bringt es der Reiserucksack, vollgestopft mit Klamotten, Töpfen, Reiseführern und sonstigem Kram den man so braucht. Mein Kopf arbeitet: Was hab ich diesmal vergessen? Die wichtigsten Dokumente kommen zusammen mit den Planen vom Zelt ins Handgepäck, dafür war kein Platz mehr im Rucksack. Die lustigen bunten Aufkleber im Pass sind auch alle noch da. Die Packliste liegt noch hier, wieder und wieder lese ich drüber. Hab ich auch wirklich alles? Klamotten, Schlafsack, Reisepass, Handy, ein Buch, Kamera, Medikamente. Alles im Rucksack. Vielleicht sollte ich die Packliste einfach weg legen.

Mit den letzten Pack-Aktionen sind dann nun wirklich alle Vorbereitungen abgeschlossen. Es kann also los gehen, zunächst durch drei Länder deren Sprache ich nicht verstehe und Schrift ich nicht lesen kann.

Entchen

Jun 15, 2008 • fly.floh • Fotos

My world, through your window

Jun 6, 2008 • fly.floh • Fotos

Dusk and Summer

May 11, 2008 • fly.floh • Fotos

Home

Apr 25, 2008 • fly.floh • Fotos

Smile, Baby

Apr 19, 2008 • fly.floh • Fotos

Waldschloesschenbruecke III

Mar 25, 2008 • fly.floh • Fotos

Das "Loch" in der Waldschloesschenstrasse

Überblick über die Baustelle der Brücke von oben.

Blick in Richtung Altstadt von der Baustelle.

Blick vom Elbufer nach oben.

Das sieht aus als will es mal ein Brückenpfeiler werden.

Den Blick über das Elbtal sollte man genießen, solange man noch kann.

Bluehende Landschaften

Mar 22, 2008 • fly.floh • Fotos

Leipzig Gruenau, Maerz 2008

Frauenkirche bei Nacht

Feb 10, 2008 • fly.floh • Fotos

Dresdner Frauenkirche

Waldschloesschenbruecke II

Feb 4, 2008 • fly.floh • Fotos

Sonnenuntergang

Jan 16, 2008 • fly.floh • Fotos

Waldschloesschenbruecke I

Jan 15, 2008 • fly.floh • Fotos

Fotos vom Bau der Waldschloesschenbruecke:

Winterwonderland

Dec 27, 2007 • fly.floh • Fotos

A66

Aug 27, 2007 • fly.floh • Fotos

Flo allein in New York

Aug 10, 2007 • fly.floh • USA 2007

Um 9 aufstehen, viel rumlaufen, viel sehen. Aber als erstes mal 'nen Muffin kaufen und ab in den Central Park, gemütlich frühstücken. :)

[Central Park](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-06_002957_0160.jpg)

Der grosse See im Central Park

Nach dem Frühstück geht's dann aber los. Ein kleiner "Spaziergang" führt mich durch den Central Park bis zum Columbus Square, von da laufe ich den Broadway runter bis Downtown Manhattan, klingt eigentlich einfach und sieht auch gar nicht so weit aus, ist aber trotzdem mal locker zwei Stunden zu laufen. Natürlich mit kleinen Pausen, schließlich will man ja auch was sehen.
[Broadway](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-06_011742_0144.jpg)

Der Broadway, vor dem Paramount Plaza

Wie z.B. den Times Sq oder den Union Sq. In Downtown verlasse ich den Broadway und laufe ein paar Meter auf der Liberty St bis zum Ground Zero, der ist übrigens riesig groß. Das Museum nebenan ist denke ich ein erster Versuch die Ereignisse von 9/11 zu verarbeiten. Das Museum ist sehr interessant und daher auf jeden Fall einen Besuch wert.
[Ground Zero](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-06_034706_0121.jpg)

Ground Zero

Etwa eine Stunde später setze ich meinen Spaziergang Richtung Süden fort, zurück auf den Broadway und auf zur Staten Island Ferry. Die fährt kostenlos, alle 30 Minuten, an Liberty Island und der Statue of Liberty vorbei nach Staten Island.
[](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-06_042847_0107.jpg) [](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-06_041929_0116.jpg) [](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-06_053303_0095.jpg) [](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-06_053916_0089.jpg)
Nach der Rückkehr von Staten Is wende ich mich wieder gen Norden, durch die Wall St, vorbei am New York Stock Exchange auf die Brooklyn Bridge. Nach einer kurzen Pause auf der Brücke geht's wieder nach Manhattan und in den Civic Center Park.
[Brooklyn Bridge](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-06_071019_0075.jpg)

Auf der Brooklyn Bridge - muss das mit dem Rost so?

Von dort fahre ich mit der Subway zur Grand Central Station und kämpfe mich durch ein Gewirr von Gängen auf die 42nd St, der ich zum Hauptquartier der UN folge. Leider ist es als ich ankomme schon halb 7 und es gibt keine Touren mehr. Also mache ich mich auf dem Weg zum höchsten Gebäude New Yorks, dem Empire State Building. Dort gibt es aber keinen Studentenrabatt und der Eintritt kostet $18, dafür bin ich zu geizig und gehe lieber Richtung Madison Square Garden, der aber leider geschlossen ist. Da es nun schon langsam dunkel wird folge ich der 8th Avenue nach Norden bis zum Columbus Sq und ab dort dem Broadway zurück zum Hostel. Nach einem überteuerten aber für Amerikanische Verhältnisse erstaunlich guten Bier an der Bar gehe ich dann auch schon schlafen.
An meinem letzten Tag in NYC besuche ich nochmal das Hauptquartier der UN, diesmal aber mit - sehr empfelenswerter - Tour.
[UN Hauptquartier](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-06_083527_0066.jpg)

Das Hauptquartier der UNO

Nach der Tour mache ich mich dann auch schon wieder auf den Weg zur Grand Central um von dort die U-Bahn zum John F. Kennedy-Airport zu nehmen. Und hier sitze ich nun, warte auf meinen Flieger, der übrigens schon draußen steht und wundere mich über den falschen Namen auf meiner Boardkarte. ;)

Odyssee

Aug 10, 2007 • fly.floh • USA 2007

Eigentlich sollte das ja ganz einfach sein: In Minneapolis einsteigen, in Chicago schnell umsteigen und schon gehts ab nach New York. Tja leider sitz ich geraqde immernoch in Chicago. Oo Nunja aber von Anfang an: Der erste Flug in Minneapolis hatte seine zwei Stunden Verspätung. Sogar der Flug, der eigentlich später gehen sollte ging vor unserem. Nunja endlich in Chicago angekommen habe ich den 1pm Flug (der auch schon verspätet war) knapp verpasst. Also ab auf den 2pm Flug. Der hat erstmal eine Stunde Verspätung, warum auch immer.. Kurz vor Ablauf der Stunde - es ist immernoch kein Flugzeug am Gate - gibt's ein Gate-Change. Lustigerweise wird das Gate direkt nachdem ich am anderen Gate ankomme zurück "gechanged". Also wieder zurück. Inzwischen steht da sogar ein Flieger. Eine weitere halbe Stunde später habe ich dann auch tatsächlich einen Platz, alles wird gut. Denkste! Als ich tatsächlich im Flieger sitze, stellen die United-Techniker ein "kleines" Problemchen mit dem De-Icing fest. Tja inzwischen ist es 16.33Uhr und der Flieger ist schon 2,5Std. zu spät. Nunja 17.10Uhr steht jetzt an der Info-Tafel. Mal sehen wann's dann tatsächlich los geht.
17.30Uhr: Wuhu, díe Türen öffnen und das Boarden geht tatsächlich los. :) Und diesmal sogar ohne, dass wir wieder aussteigen müssen. :-P 1,5Std. später bin ich dann auch tatsächlich in New York, auf dem LaGuardia-Airport. Also aussteigen und nach 'nem Weg in's Hostel suchen, ist aber alles kein Problem, der M60 fährt direkt vom Airport zum Broadway, jetzt muss ich nur noch 20 Blocks nach Süden laufen und schon bin ich da. :-D

Night Danger

Aug 10, 2007 • fly.floh • USA 2007

Norden

Aug 10, 2007 • fly.floh • USA 2007

So, wir waren über's Wochenende an der Nordküste, ja die United States haben 'ne Nordküste, Minnesota anyways. Aber so spannend ist die Küste des Lake Superior auch wieder nicht, viel Wald, wenig Wellen. :-D
Ein paar Wasserfälle gab's noch und war auch alles toll mal zu sehen, aber im Grunde genommen reicht das nach einem Wochenende auch wieder. Ein kleiner Abstecher nach Canada war auch noch drin, da gab's sogar noch 'nen Safeway und Honey Mustard Sauce. :-D

[](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-02_020438_0245.jpg) [](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-02_025759_0230.jpg) [](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-03_030509_0183.jpg) [](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/2007-08-03_030929_0174.jpg)
Morgen ist dann der letzte Tag in Minneapolis, bevor ich dann allein weiter nach NYC flieg, zwei Nächte Hostel hab' ich grade gebucht. :)</p>

Minneapolis, MN

Aug 3, 2007 • fly.floh • USA 2007

Ich fange einfach mal mit der gestern eingestuerzten Bruecke an: Das der Einsturz eine ziemliche Katastrophe ist ist klar, ich glaube darueber muss man nicht wirklich reden. Das man das in den Nachrichten gross und breit behandelt ist auch in Ordnung, wer's nicht mag muss es sich ja nicht anschauen...

Die Frage ist nur wie man es behandelt. Tja die Amerikaner haben sich entschlossen die ganze Sache - wie sollte es anders sein - amerikanisch zu behandeln. "Minnesotans are the greatest" und "You can see that we really learned from 9/11" "It's great to see that people were helping each other, that's why I'm so proud to be American and Minnesotan right now." Diese Saetze hoert man in den Medien immer und immer wieder. Hmmm, dabei faellt mir doch tatsaechlich nur eins ein: Ihr schafft es nichtmal 'ne sichere Interstate-Bruecke zu bauen, und dann seit ihr auch noch stolz auf euer Land auf euch? Come on, what is wrong with you people? Naja jedem das seine..

Ansonsten gibt's hier noch die groesste "Mall" die dieses Land zu bieten hat, so gross wie drei Football-Felder und das ist ohne den IKEA direkt daneben. Der riesige Food/Court sorgt fuer die sichere UeberfettungErnaehrung der Kunden und der Amusement Park in der Mitte sorgt dafuer dass die Kinder lieber Achterbahn und Risenrad (ja das ist alles im Gebaeude) fahren als die Eltern zu nerven. Neben ein paar Seen und dem Mississippi hat Minneapolis aber nicht mehr viel zu bieten. Erwaehnenswert ist noch das State Capitol von Minnesota in St. Paul, aber das war dann schon "pretty much everything".

Anyways: Morgen geht's dann weiter nach Norden, ein wenig Natur sehen, bevor ich dann hoffentlich am Dienstag Richtung NYC fliege. :)

Ich wuensch 'ne Gute Nacht, bzw. zu Hause 'nen Guten Morgen und btw Ami-Tastaturen nerven. :-P

The Windy City

Jul 30, 2007 • fly.floh • USA 2007

Vollgegessen und geschafft lieg ich gerade hier, nach dem ersten vollen Tag dieser Reise. Der Tag brachte eine langsame Fahrt nach Downtown, eine Bootsfahrt durch Chicago, Wandern durch Chicago und viel, viiiel Essen. Hab ich eigentlich das viele Essen erwähnt? :-P

Naja wie das mit Jetlag so ist: Um 7 aufgewacht, ziemlich müde aber trotzdem nicht schlafen können.. Zuhause ist es aber auch schon 14Uhr. Nach der ersten Tasse Kakao ist die Motivation schon deutlich höher, also auf mit dem Zug nach Downtown Chicago. Der öffentliche Verkehr der Stadt ist für seine "Slow Zones" bekannt und ziemlich schnell merkt man auch warum die Amerikaner trotz ständiger Staus lieber Auto als Zug fahren. Der Stau auf dem Freeway bewegte sich nämlich schneller als der normal fahrende Zug. Blöd halt, wenn der Zug sich mit 10-20 mph durch die Gegend bewegt - und ich dachte die Regionalbahn von Dresden nach Chemnitz wär' langsam.

Nach einer halben Ewigkeit Fahrt sind wir also kurz vor 10 in Downtown angekommen. Die Innenstadt ist eigentlich ganz hübsch, architektonisch verschiedene Hochhäuser prägen das Stadtbild, viele davon fertiggestellt zu Beginn der letzten Jahrhunderts.

Nach einem kurzem Zwischenstop bei Dunkin' Donuts geht's per Boat Tour über den falschrum fließenden Chicago River auf den Lake Michigan. Die freundliche Sarah stellt Sehenswürdigkeiten vor und erzählt einige Anekdoten, wie z.B., dass die Richtung des Flusses Ende des 19. Jhds. umgekehrt wurde, da die Bewohner der Stadt ihren Müll in selbigen entsorgten und damit ihr eigenes Trinkwasser, das aus dem Lake Michigan kam, vergifteten.

Nach 90 Minuten ist die Tour vorbei und es geht quer durch die Stadt zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, bevor es Abends, mit der natürlich verspäteten Bahn zurück geht.

Nach ein paar folgen Scrubs (Comedy Central ist toll :-D) und einem ausgiebigen Abendessen (Die Bedienung ist toll :-P) drehe ich noch ein paar Runden im Pool. Und nachdem ich diesen Text hier fertig habe, werde ich wohl in's Bettchen fallen und eine ausgiebige Runde schlafen, bevor es morgen weiter nach Minneapolis geht.

To be back again

Nov 7, 2006 • fly.floh • USA 2006

Von der Küste weg folgten wir nun der Straße direkt nach Portland, unterwegs mussten wir natürlich noch ein paar Dosen los werden, also schnell bei Albertson's angehalten und nach dreimal nachfragen die alu can recycling-Stelle gefunden, im Gegenzug haben wir ein paar Schrimps ("Buy One Get Two Free") mitgenommen und für Frühstück gesorgt. In Portland angekommen mussten wir den "neuen" Deutschen erstmal erklären wer wir sind. Keanan konnte sich wundersamerweise noch an uns erinnern und hielt uns nicht für TV-Charaktere. Kurze Zeit später kam auch Kofi vorbei, der gerade im Stress war weil er sich vor 15 Minuten mit Aida treffen wollte, freundlich wie ich bin habe ich ihm natürlich einen "ride" angeboten, Christian musste aber fahren. Auf dem Weg hat Kofi uns dann angeboten ihn und Aida zu begleiten, was wir dankend annahmen. In einem kleinen Seitenstraßen-Club erwartete uns dann ghanaische Musik mit Show und Tanz. Ein sehr cooles Erlebnis kann ich dazu nur sagen, ich war allerdings an diesem abend etwas platt und so ging ich mit Kofi schon ca. halb 1 heim, während Christian noch blieb. Der Heimweg war ein für Amerikaner untypischer Fußmarsch, von Northeast Portland nach Southwest. Wir folgten zunächst der Burnside St, über die Burnside Bridge, um von NE nach NW zu kommen. Auf der östlichen Rampe der Brücke mussten wir den Fußweg verlassen, dieser war von Obdachlosen belegt, die hier die Nacht verbringen mussten.Im Appartment hat mir Kofi noch eine Decke und eine Matraze organisiert (mein Zeug war noch im Auto, und Christian noch nicht vom tanzen zurück) und ich schlief wiedermal im Appartment, der Round-Trip war vorbei. :( Christian verbrachte die Nacht im Auto und wurde am nächsten Morgen von mir geweckt, kurz bevor es Zeit war umzuparken. Spontan entschieden wir uns auf das Angebot von Adam und Christie zurück zu kommen und riefen sie an. So verbrachten wir einen sehr coolen Nachmittag mit den beiden in einem Park im nordöstlichen Portland, ein Stück weit draußen. Abends war Party im Südosten mit noch mehr Deutschen. Hier konnte man beobachten wie Deutsche und Amerikaner feiern, nach Mitternacht waren nämlich, bis auf ganz wenige Ausnahmen, fast keine Amis mehr da. Die Erinnerung an die Party selbst ist etwas "löchrig", obwohl ich mir gar nicht vorstellen kann warum... Christian kann dazu bestimmt mehr sagen. ;) [C: na verdammt, irgendeiner musste ja fahren und wenn man der einzige nüchterne auf 'ner Party ist ist das echt nicht so der Bringer...] Morgens kam erstmal der Mann mit dem Hammer, und traf natürlich wie immer genau meinen Kopf. Später widmeten Christian und ich uns einer unsere Lieblingsbeschäftigungen: shoppen. Ausnahmsweise mal keine Klamotten, das kommt erst in ein paar Tagen....Und für den Abend hatten uns Adam & Christie zu einer Band eingeladen. "Excellent Gentlemen", Adam beschrieb es mit dem Worten "it's a Neo-Soul kind of thing", ich würde einfach sagen "sehr geil, da geht so einiges." Da Adam und Christie mit der Band befreundet waren, genehmigten wir uns nach dem Gig noch das eine oder andere Bier mit der Band. Ich bekam freundlicherweise von einem Bandmitglied eines ausgegeben. :) Unter 21 sein hat auch seine Vorzüge.</p>

Nachdem wir bei Adam und Christie übernachtet hatten erledigten wir am nächsten Tag ein paar Dinge die noch auf der Liste standen und kauften neues Bier für Adams Geburtstagsparty am Abend. Zur Party gab's eine sehr, sehr, sehr, sehr leckere Torte von Christie, davor allerdings zwei verschiedene Arten von Lasagne von zwei exzellenten Gentlemen. [C: nicht, dass ihr das jetzt missversteht, die Lasagne war einfach mal hammergeil!!!] Anschließend noch leckere Brownies, auch von einem exzellenten Gentlemen. Außerdem haben wir alle noch Adam's neustes Michael Jackson Video (irgendsoein Best Of, hat wohl 50ct gekostet) genossen. Sehr witzig, vorallem da ich die Hälfte nicht kannte.

Wieder ein Tag weniger, es waren jetzt nur noch ganz wenige.... Da muss man die restlichen Tage doch nutzen, und was ist da besser geeingnet als ein "kleiner" Einkauf bei Ross?

Die Zahl in $$$ darf ich gar nicht sagen, nur soviel: Haufenweise Jeans, Christian hat 'ne Levi's für $15 abgestaubt. :) Als die vier Tüten am Ende voll waren, standen wir vor dem Problem, dass wir den Poker-Koffer kaum noch tragen konnten, aber irgendwie haben wir das ganze Zeugs dann doch noch in's Appartement bekommen. Der Tag war dann aber auch schon wieder vorbei.

Der nächste Tag ging fast komplett für weitere Besorgungen und Erledigungen drauf. Am Abend ging dann das Packen los, es wurde langsam wieder ernst. :( Ganz nebenbei haben wir "zufällig" rausgefunden, dass Christians Flug schon am nächsten Abend ging, also hieß es sich beeilen... Zum Glück hatte Christian eine neue Tasche gekauft und so passten unsere ganzen Klamotten sogar alle irgendwie irgendwo rein. :D

Den letzten Tag verbrachten wir nochmal mit Adam und Christie und wanderten mit ihnen durch einen von Portland's Parks, bevor wir uns von ihnen verabschieden mussten. Nachdem ich das Auto an seinem finalen Platz abgestellt hatte, brachte ich Christian zum Flughafen. Nun war ich allein, mein letzter Abend in diesen geilen zwei Monaten. Ich verbrachte ihn damit, Keanan zu einem sinnvollen Leben zu überreden, wirklich erfolgreich war ich wahrscheinlich nicht... Ganz nebenbei hab ich bei Fred Meyer's noch ein paar Kaugummis gekauft und das letzte Geld in Cherry Vanilla Coke investiert. :)

Nach ein paar Vodka-Cola war der Abend dann auch gelaufen und ich musste wohl oder übel auch den Weg zum Flughafen antreten. :(

time flies

Nov 1, 2006 • fly.floh • USA 2006

Jaja wie die Zeit vergeht, eben war man noch im schönen San Francisco und jetzt findet man sich schon beim packen wieder. Aber von vorne, schließlich wollt ihr ja wahrscheinlich nix verpassen.Wir haben also nach dem sehr amüsanten Auto-Scooter den Freizeitpark verlasssen und uns Richtung Downtown San Francisco aufgemacht. Zunächst haben wir noch nach einem schönen Hostel in der Preisklasse von dem in Los Angeles gesucht, doch wir mussten schnell feststellen, dass das aussichtslos ist. Also haben wir das Auto einfach neben einem sehr schönen Park in eine Villengegend gestellt und dieses als Hotel genutzt.</p> [Hotel](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/IM000320.jpg)

Unser "Hotel" in San Francisco

Die Nacht war relativ kurz aber am nächsten Tag war aufstehen für Downtown San Francisco angesagt. Und ich hatte aus zuverläsiiger Quelle von einem riiiieeeeesigen Levi's Store in der Market Street erfahren.. Als erstes mussten wir aber ca. 2 Meilen nach Osten laufen um überhaupt nach Downtown zu kommen, auf dem Weg kamen wir am sehr interessanten und vorallem kostenlosen Cable-Car-Museum vorbei. Hier gab es tonnenweise Infos zur Funktionsweise und Geschichte der berühmten Cable-Cars. Die Cable-Cars selbst fahren heutzutage allerdings als (teure) Touristenattraktion und sind mit 9,5mph (ca. 15km/h) auch nicht besonders schnell.

[Cable Car Museum](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/IM000276.jpg)

Im Cable Car Museum

[Cable Car](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/IM000268.jpg)

Ein Cable Car

Nachdem wir nun alles gelesen und abgespeichert hatten bewegten wir uns weiter Richtung China. Natürlich nicht das echte China, vielmehr die größte chinesische Siedlung außerhalb Chinas. Chinatown San Francisco. Dort angelangt fällt vorallem eines auf: Viele kleine Menschen. Und ich meine sehr viele. Die Schlange an der Bäckerei musste zumindest jeden früheren DDR-Bürger an alte Zeiten zurück denken lassen. Nachdem wir uns im vietnamesischen Restaurant um die Ecke gestärkt hatten kauften wir noch ein paar chinesische Schalen (Hey, nur 50ct das Stück :D) und verließen Chinatown auch schon wieder durch das Dragon-Gate.

[Dragon Gate](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/IM000292.jpg)

Das Dragon Gate, der Eingang zu China-Town

Der Weg von Chinatown zur Market Street führte uns an der weithin sichtbaren Skyline vorbei direkt zum Levi's Store. Dieser war uns aber zu teuer (teuerste Jeans: $575) und so verschwendeten wir nur wenig Zeit darin. Das taten wir viel lieber auf dem belebten Union Square, ein mittelgroßer Platz direkt nebenan, also mitten in der Innenstadt. Der Union Square ist umgeben von Filialen aller großer Kaufhausketten und entsprechend belebt. Hier spielt mal eben kostenlos eine Band, währrend Amerikaner den Tag in der Sonne genießen.

[Union Sq](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/IM000295.jpg)

Der Union Square, mit Band

Sonnentage sind im S.F. Übrigens eher selten, meistens soll es hier neblig sein. Außer an den Abenden hatten wir aber keinen. Nach ausgiebiger Pause am Union Square besichtigten wir den Gift Shop des Comic-Museums (das Museum selbst war leider schon geschlossen) und das SFMOMA. Das was? Das San Francisco Museum Of Modern Art, hier gibt es Abends die letzte halbe Stunde freien Eintritt und wir dachten Kultur kann uns nicht schaden. Es gab allerhand komische Bilder und Skulpturen zu sehen, die teilweise aber auch sehr interessant waren. Außerdem ein Design-Motorrad (haben!), ein paar Fahrräder und sehr schöne Architektur-Entwürfe. Nach dem SFMOMA machten wir uns auf den 3-4 Meilen langen Heimweg durch den berüchtigten SoMa-Teil von S.F. SoMa steht für South of Market und ist eine sehr arme Region der Stadt. Wie in allen Amerikanischen Großstädten gibt es hier viele Obdachlose und Bettler. Je mehr wir uns Japan-Town näherten besserte sich das aber wieder und schon bald waren wir wohlbehalten am Auto angekommen.

Für den zweiten und letzten Tag in S.F. hatten wir uns eigentlich den Scenic Drive vorgenommen, doch Christian brauchte morgens erstmal ein wenig Training. Danach starteten wir dann tatsächlich Richtung Scenic Drive, legten aber schon nach wenigen Minuten eine Fotopause für die Golden Gate Bridge und das Exploratorium ein.

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Da jeder die Golden Gate Bridge kennt, erzähl ich einfach mal was zum Exploratorium: Eigentlich ist es auch nur ein Wissenschaftsmuseum wie das was wir bereits in L.A. besucht haben, der Witz ist aber das es sich in einem Gebäude befindet, was römisch gebaut ist. Halt mit Säulen undso, naja man mag davon halten was man will, ich persönlich fand es leicht kitschig.

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Wie auch immer, wir sind den Scenic Drive dann etwas weiter runter gefahren und haben dann auf der Suche nach einer Alcatraz-Tour unser Auto wieder geparkt und sind den Hafen entlang gelaufen. Hier gibt es eineMenge zu sehen, zunächst stechen haufenweise Touren für haufenweise Touristen ins Auge. Ein zum "ganzjährigen Rummel" umfunktionierter Pier ist auch sehr sehenswert, genauso wie die Seelöwen-Kolonie die sich nebenan angesiedelt hat.

[Alcatraz](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/IM000343.jpg)

Alcatraz, vom sicheren Festland aus

[Seeloewenkolonie](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/IM000346.jpg)

Pier 39, mit der dort ansaessigen Seeloewenkolonie

Es hat eben nicht nur Nachteile wenn hunderte Restaurants ihre Reste einfach aus dem Küchenfenster ins Meer kippen. Hauptsache man füttert die Seelöwen nicht! Das Hard Rock Cafe ist das Selbe wie in Barcelona und hat außer unverschämten Preisen herzlich wenig zu bieten. Da Christian die Alcatraz-Tour zu teuer war und ich mich sowieso nicht dafür interessiert hab', haben wir auch das am Ende gelasssen und uns auf dem Weg zum Auto gemacht. Bei einem kleinen Umweg zum Auto ist mal wieder ein Kilopack Eis 'rausgesprungen, den wir dann mit besten Aussichten genießen konnten. :)

Nun ging's ab zum 800m breiten und 5km langen Golden Gate Park, in dem es u.a. ein beeindruckendes Arboretum mit Pflanzen aus aller Welt zu sehen gibt, nebenbei natürlich noch Shakespeare's Garden, künstliche Wasserfälle, ein paar Büffel und eine holländische Windmühle. Der weitere Weg Richtung Golden Gate Bridge führte uns an einem sehr genial gemachten Holocaust Mahnmal, mit Blick auf die Brücke vorbei.

[Mahnmal](https://www.halbmastwurf.de/images/2010/06/IM000359.jpg)

Das Holocaust Mahnmal, im Golden Gate Park

Zum Abschied vom SFO ging es dann über die Golden Gate Bridge zum Nordparkplatz, der im Gegensatz zum Südparkplatz kostenlos ist. Von hier liefen wir bis zur Mitte der Brücke und zurück, und genossen dabei den Ausblick auf die sich über San Francisco legende Dunkelheit.

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Nun sollte unsere Tour, an Tankstellen mit unfreundlichen Verkäufern vorbei, zurück in Richtung Küste gehen. Der Weg zum Redwood National Park führte uns durch den Trail of Thousand Giants und auf schmalen Pfaden am Meer entlang.

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Vom Redwood Park ging es dann, nein sollte es dann zum Crater Lake gehen. Nach ausgiebigem Abendessen (Burger mit Chili con carne :D) suchten wir vergeblich nach einer günstigen Tankstelle...

Ich sag's mal so: "Runnin' out of gas in the middle of nowhere..." Und dabei bin ich so spritfahrend gefahren, dass sogar Christian gesagt hat ich wär langsam unterwegs gewesen. Zum Glück hat ein sehr netter Ami angehalten und mich bis zur nächsten Tankstelle und zurück gefahren. Vielen Dank. :) Auf dem Weg berichtete er mir von Erlebnissen wie er mal kein "gas" mehr hatte, glücklicherweise innerhalb einer Stadt und erzählte, dass er noch bis in das 1000km entfernte Tacoma fahren wollte. Am Ende konnten wir ihm sogar noch einen unserer "Deception-Dollars" geben, über den er sich ziemlich freute. Noch ein sinnvoller Amerikaner. :D

Die Nacht verbrachten wir mal wieder an einem hübschen Turn-Out und am morgen wurden wir mal nicht geweckt, aber von einem Polizisten gefragt ob alles in Ordnung sei, sehr freundlich. Bei der darauf folgenden Frühstückspause an einem idyllischen Waldsee gab die Kamera endgültig ihren Gest auf, weshalb ich nun weder Fotos vom Crater Lake noch von den letzten Tagen hab'.

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Schade dabei hätten sich Crater Lake Fotos echt gelohnt, zum Glück hat Markus noch ein paar. Trotzdem hätte ich bei der Besteigung des Garfield Moutain gerne selbst noch ein paar Bilder gemacht. Der letzte Teil unserer Tour ging dann wieder über die schöne Oregon-Küste (mit teuren Attraktionen; "Woah, Höhlen") zuzrück nach Portland.