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Halbmastwurf

Tag: #Travel

Yosemite, again

Eigentlich wollten wir San Rafael ja am Morgen mit unserem blauen Jetta verlassen, aber daraus sollte nichts werden. Als wir vom Zeltplatz zu unserem Auto zurueck kehren ist der hintere, rechte Reifen endgueltig platt. Also ruft Flo bei Roadside an, waehrend Laura und Maria mit Hilfe des Campground Host den Ersatzreifen aufziehen. Da der Jetta aber nur ein VW ist, ist der Ersatzreifen nur ein Notrad. Mehr als 50 Meilen pro Stunde (80km/h) sind damit nicht drin.

Wir tauschen das Auto, also gegen ein Neues - es sollte nicht der letzte Tausch sein - und machen uns gegen Mittag endlich auf den Weg nach Yosemite. Mit ein paar Pausen zum Einkaufen und Klamotten shoppen, kommen wir Abends in Tulomne Meadows an und sehen das Auto der Anderen noch unter einem Felsen stehen.

Ein Blick nach oben und wir sehen sie dort rumk… Read more...

Spaziergang in San Francisco

Der Tag beginnt mit einem Fruehstueck in der Sonne. Die Wolken scheinen sich endgueltig verzogen zu haben, perfektes Wetter um es mal ruhig angehen zu lassen. 1$ in der Dusche auf dem Zeltplatz bringt uns 10 Minuten warmes Wasser und 5$ bei Starbuck's bringen uns einen Kaffee und eine heisse Schokolade. Dank kostenlosem WLAN koennen wir dem Flieger von Flos Schwester beim landen zusehen und nebenbei ein bisschen was schreiben.

Als der Flieger gelandet ist, machen wir uns auf den Weg. Zurueck ueber die Golden Gate Bridge, einmal quer durch San Francisco und eine halbe Stunde spaeter sind wir am Flughafen. Im Verkehrschaos an der Ankunft drehen wir noch 5 Runden und dann hat Laura es auch durch die Einreise geschafft.

Zu dritt beschliessen wir eine Runde durch San Francisco zu spazieren. Von unserem kostenlosen Pa… Read more...

Kuestennebel

Da Maria ja ein bisschen was vom Land sehen will und wir ausserdem noch meine Schwester in San Francisco abholen mussten, kehren wir Yosemite nach nur drei Naechten schon wieder den Ruecken und machen uns auf den Weg an die Pazifikkueste. Beim Tanken haben wir sogar den Reifen vom Auto nochmal aufgepumpt, war auch bitter noetig. Die Fahrt zur Kueste dauert einen ganzen Tag es geht durch Avocado und Weinfelder und durch kleine Staedte. Erst gegen Abend sehen wir das erste bisschen Wasser.

Die Nacht verbringen wir auf einem kleinen Zeltplatz direkt an der Kueste, als wir am naechsten Morgen aufstehen ist es neblig und kuehl. Viel ist von der kalifornischen Steilku… Read more...

Im Urlaub angekommen

Unser erster Tag in San Fransisco ist ein kalter, wolkiger Tag. So wie die meisten Tage in der Stadt. Wegen des Jetlags sind wir schon gegen 6 Uhr wach - in Deutschland immerhin 15 Uhr - und schauen uns das Fruehstueck im Motel an. Es gibt eine Waffelmaschine und duennen Kaffee, der Kakao schmeckt nach Chemie. Nach dem Fruehstueck kaufen wir noch letzte Verpflegung - Wein fuer 2$ die Flasche bei Trader Joe's und Campingausruestung. Dann machen wir uns ueber die Golden Gate Bridge auf den Weg nach Yosemite. Maria und ich kommen ja nach dem Wochenende schon zurueck und haben dann noch ein wenig Zeit die Stadt zu erkunden.

Als wir die unmittelbare Naehe der Stadt v… Read more...

Central America by Photo

So langsam sind alle Urlaubsbilder entwickelt, begradigt und die ganz Schlimmen aussortiert. Die tollen, und die zu denen man spannende Geschichten erzaehlen kann, gibt es am Donnerstag zu sehen.

Das Count Down macht um 20 Uhr seine Tueren auf, anfangen werde ich wohl so gegen 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, aber es hat natuerlich niemand was dagegen, wenn ihr das eine oder andere Bierchen, oder - stilecht - den einen oder anderen Nica Libre konsumiert.

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Stadt der Gringos

'It's basically a shithole, don't go there!', sagt Jake ueber San Jose. Jake ist Amerikaner, aus Denver, und wie viele Amerikaner, die ich hier treffe hat er eine sehr habwuerdigende Haltung gegenueber Lateinamerika.

San Jose ist die groesste Stadt, die ich auf meiner Reise besuche, sie ist auch die Lauteste. Und wahrscheinlich auch die Haesslichste. Am wichtigsten ist aber: Die Stadt ist voller Gringos. Nicht im klassischen Sinne. Es sind weniger Amerikaner in der Stadt, als ich erwartet haette. Die Ticos hier gehen bei McDonald's und Taco Bell essen, bei Levi's und American Eagle Klamotten kaufen und selbst der Supermarkt, Mas-x-Meno, ist nur ein Ableger von W… Read more...

Iguanas, Affen und ein letztes Bad

Als ich auf dem Zeltplatz ankomme bin ich bereits voellig durchnaesst. In der Regenzeit wandern zu gehen war nur eine bedingt gute Idee. Ich fuehle mich ein wenig an Vietnam vor einem Jahr erinnert, mit dem Unterschied, dass ich diesmal im Zelt schlafen werde. Immerhin habe ich unterwegs schonmal zwei Rehe gesehen und wegen der Tiere bin ich schliesslich hier.

Helen und Paul bieten mir auf dem Zeltplatz erstmal einen Tee an. Die beiden sind aus England und seit 18 Monaten mit ihrem Land Rover unterwegs. Neben dem Tee baue ich, da es gerade mal nicht regnet, mein Zelt auf. Den Rest des Abends unterhalten wir uns ueber ihre Abenteuer, meine Erlebnisse und den Rest der Welt.

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Catchin' the Waves

San Juan del Sur ist eine Surfstadt. Ueberall gibt es Surfshops, Surfschulen und Surfer. Wer nicht zum surfen hier ist, ist zum Baden hier. Teure Shuttles fahren die Touris an die nahe gelegenen Straende. Eigentlich eine Stadt, die ich meiden wuerde. Einen Strand muss man dann in Nicaragua doch mal mitnehmen und ausserdem will ich doch mal eine Runde surfen.

 

Gesagt, getan melde ich mich fuer eine Surfing Lesson an, huepfe mit dem Board auf den Pickup und los geht's zum Strand. Das Wetter und die Wellen sind perfekt, nur ein Problem gibt's: Kein Surflehrer am Strand. Der eigentliche Lehrer ist krank, und da ich der Einzige bin, wollen sie keinen Anderen schicken. Sie… Read more...

Concepcion

Es ist 4 Uhr morgens und mein Wecker klingelt. Wer hatte die bloede Idee, diesen Vulkan zu besteigen? Ich quaele mich aus dem Bett und zur Bar des Hostels. Es gibt Sandwiches zum Fruehstueck. Um 5 steigen wir in den Bus zum Trailhead. Der Bus hat Verspaetung und bis wir los laufen ist es halb 6. Sandfliegen fressen uns quasi auf, die Howler Monkeys sind auch schon auf den Beinen.

Wir stoppen immer wieder um Pflanzen und Tiere anzuschauen und so dauert der Aufstieg durch den Urwald etwa 5 Stunden. Dann lichtet sich der Wald und wir kommen in etwa 1000m Hoehe am Lookout an - endlich. Von hier sind es nur noch 600 Hoehenmeter ueber Vulkangestein und Geroell bis zum Gipfel.

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Auf dem Pfad des Puma

Am Rande des Lago de Nicaragua, etwa 1300m hoch, wacht der Vulkan Mombacho ueber die Stadt Granada. Granada ist mit seinen etwa 100.000 Einwohnern eine der groesseren Staedte Nicaraguas. Wegen der Lage direkt am See und des guten Klimas ist Granada auch unter Touristen beliebt.

Mit dem Chicken Bus fahre ich etwa eine halbe Stunde aus der Stadt zum Fusse des Mombacho. Dort erwartet mich eine grosse Menschenmenge, die Meisten tragen die weissen T-Shirts der FSLN. Es ist eine Wahlkampfveranstaltung, el Presidente, Daniel Ortega, persoenlich wird sprechen. Ich denke mir nichts weiter und mache mich auf die 6,5km zur Forschungsstation zu erklimmen.

Die Strasse ist steil und ich… Read more...

Nica Libre

Es braucht nur ein Stichwort um uns die Sicherheit und den Komfort des internationalen Busses verlassen zu lassen: Leon. Der Bus haelt, wir verlassen die spanische Version von Indiana Jones auf dem Fernseher und die komfortablen Sessel und vorallem: Das Dach ueber unseren Koepfen und springen hinaus in den stroemenden Regen.

Der Express-Bus von San Pedro Sula braucht 14 Stunden bis er in Leon ankommt. Uns trennen nun 600km und die Grenze zwischen Honduras und Nicaragua von unserem Abfahrtsort.

Ich schnappe meinen Rucksack und betrete die Tankstelle. Suchend blicke ich mich um, bis ich versteckt in der Ecke einen Geldautomaten finde. Endlich wieder ein paar Scheine im Portemonaie. Ich hatte an der Grenze schon 4 Lempiras zu wenig um die Departure Tax fuer Honduras zu bezahlen.

Geld holen und wieder raus, b… Read more...

Another Day in Paradise

Aus den Lautsprechern im Bus plaerrt Phil Collins. Another Day in Paradise. In der Reihe neben mir hat gerade ein kleines Maedchen, von vielleicht 5 Jahren, den Sitz davor angekotzt. Meine Sachen - auf dem Dach des Busses - werden nass, vom stroemenden Regen. Der Bus ist knallgelb, ein alter, ausgemusterter, amerikanischer Schulbus. Die Sitze sind unbequem und ich befinde mich auf dem Vorderrad. Alles ist klapprig und alt, aber vorne im Bus befindet sich ein 22" Fernseher, brandneu, dazu ein DVD-Player mit Touch-Screen fuer den Fahrer. Der Ticketverkaeufer, ein Teenager, vielleicht 15, bruellt in jedem Dorf: 'Sula, Sula, Sula!' Auf dem Weg von Copan Ruinas nach San Pedro Sula verliebe mich gerade ein wenig in diese Laender, diese Kultur, die Leute hier.

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Welcome to Guatemala

Der Flug von Miami nach Guatemala City dauert nicht ganz doppelt so lange wie die Fahrt von Guatemala City nach Antigua. Die Entfernung ist wahrscheinlich mehr als 10x so gross.

Antigua ist eine nette Kleinstadt in den Bergen und war mal die Hauptstadt dieses Landes. Heute wimmelt es vor Auslaendern wie mir. Reisende, Touristen, NGO Volunteers und Leute, die einfach nur Spanisch lernen.

Neben einer Menge Bars gibt es viele, viele, verfallene Kirchen, einen netten Park in der Mitte der Stadt und streunende Hunde.

Vormittags wandere ich etwas ziellos durch die Stadt, schaue mich auf den Strassen um und betrachte die zahllosen verfallenen Kirchen. Am Nachmittag gehe ic… Read more...

Sometimes it pays to go against your believes

Es war ein langer Tag, mit drei Busfahrten. Jon und ich waren von Yuangshuo zu den Dragon's Backbone Rice Terraces unterwegs. Wir hatten in Longji unschluessig an der Bushaltestelle rumgestanden, weil wir nicht ganz sicher waren welcher Bus nun nach Ping' An gehen wuerde.

Natuerlich dauerte es nicht lange und schon waren sie da, die Touts. An jedem auch nur ein wenig touristischen Ort in China konnte man sie finden. Besser gesagt, wurde man von ihnen gefunden. Ich hatte diese leichte Abneigung gegen diese Praktik und ging weg. Jon liess sich aber bequatschen und ich war etwas erstmal etwas genervt. Naja um's kurz zu machen: … Read more...

Dali

Auf dem Weg zurueck nach Kunming ist ein Abstecher nach Dali angesagt. Dali soll schoener sein als Lijiang, finden so manche Touristen.

Wenn man die Zeit hat sich die Umgebung anzuschauen ist da sicher auch was dran. Dalis Altstadt ist aber lange nicht so schoen, wie die von Lijiang. Zum einen ist sie nicht autofrei, was in China zumeist recht nervig ist. Zum Anderen reiht sich in Dali Laden an Laden, die Altstadt wirkt wie eine einzige Shopping-Meile. In Lijiang ist das zwar auch so, dort wirkt das Ganze aber nicht so aufdringlich.

Da mir die Stadt nicht sonderlich gefallen hat und ich im Hostel komplett alleine war, hatte ich dann auch keine grosse Lust mehr auf die Fahrradtour am See, die ich eigentlich noch machen wollte. Ich habe mich also mit einem halben Tag Dali begnuegt, bevor ich mich in den naechsten … Read more...

Mit dem Bus nach Basha

Das Oertchen Zhaoxing verlasse ich so, wie ich fast angekommen waere. Zu Fuss. Ein letzter Blick zurueck auf das schoene Oertchen, was nur aus Holzhaeusern (und 3 Wind and Rain Bridges) besteht und schon bin ich auf dem Weg nach Luoxing.

Din etwa 10km lange Wanderung fuehrt mich durch ein Tal, in dem sich zahlreiche Dong Bauernhaeuser befinden. Der Reis ist hier schon geerntet und steht neben den Feldern in Reih und Glied.

Von Luoxing fahre ich mit dem Bus nach Congjiang. Eigentlich nur ca. 40km, aber diesmal ist die Strasse wirk… Read more...

Hitchhiker's Guide to China

Um von Sanjiang nach Zhaoxing zu kommen brauche ich laut dem Reisefuehrer erst einen Bus nach Diping und dann von dort einen nach Zhaoxing. Schon der Kauf der Tickets im Busbahnhof ist eher abenteuerlich. Daiping wird von so gut wie niemandem verstanden, vermutlich spreche ich es einfach falsch aus, und chinesische Schriftzeichen dafuer habe ich nicht. Am Ende habe ich ein Ticket fuer einen Bus von dem ich glaube, dass er nach Diping faehrt.

Der Bus faehrt an einem Fluss entlang, durch ein Tal in dem der Reis zu einem grossen Teil schon gelb, und damit so gut wie reif, ist.

Etwa drei Stunden spaeter komme ich in Diping an. Der Bus hat nur ca. 100km zurueck gelegt, aber die… Read more...

Reis vom Ruecken des Drachen

Nach der Wanderung und der Fahrradtour haben wir in Yuangshuo so gut wie alles gesehen. Klettern gehen wollten wir nicht, man braucht dazu hier eine Tour (ich habe zumindest keine Kletterfuehrer gesehen) und die kostet Geld. Ausruestung haette ich auch leihen muessen, da ich nix dabei habe. Ganz nebenbei schmeckt mir auch die kommerzialisierte Art, wie hier geklettert wird ueberhaupt nicht. An einer Wand gab es ein paar Routen, davor ein Zelt mir Kameras und Laptops, bei dem man Bilder kaufen konnte. Dazu kamen dann noch pinke Plueschtiere die ueberall in der Wand verteilt waren. Das sieht mir alles viel zu sehr nach Vergnuegungspark aus, fehlt nur Mickey Mouse. Ohh moment, in Yuangshuos West St, rennt Mickey Mouse ja tatsaechlich rum und versucht Fotos zu verkaufen. Ob Disney davon weiss?

Dingu Shan

Nach einem Tag Pause habe ich mir vorgestern einen Bus aus Guangzhou gesucht und bin nach Zhaoqing weiter gefahren. Zhaoqing ist nicht weiter interessant, 20km nordoestlich der Stadt gibt es aber einen Berg mit Naturschutzgebiet drum herum. Eigentlich sollte es dort auch ein Hostel geben und so hatte ich geplant mich ein paar Tage in Dingu Shan aufzuhalten und ein wenig die Gegend zu erkunden.

Als ich dort ankam hiess es aber, dass es derzeit keine Hostel-Zimmer gibt und das Einzelzimmer sollte ca. 400 Yuan (45EUR) pro Nacht kosten. Zu teuer. Also habe ich meinen Rucksack aufgesetzt (15kg) und meinen Tagesrucksack dran geschnallt (4kg) und habe das Gebiet halt an einem einzelnen Tag erkundet. Wie sich raus stellte war das auch gar nicht schlecht, denn das Gebiet war deutlich kleiner als es auf der Karte im Reisefuehrer… Read more...

China, Facebook, Twitter und der Rest des Internets

Ich hab heute noch nix gesessen (hier ist es inzwischen um 7), deswegen nur mal ein kurzes Lebenszeichen. Mehr kommt dann morgen oder in den naechsten Tagen. Ich bin jetzt in Guilin, hab (dank Lonely Planey) ein super Hostel gefunden und werde mich demnaechst mal auf die Suche nach was zu essen machen. Such deshalb, weil der LP sagt, dass hier gerne Tiere gegessen werden, die auf der Liste von Arten stehen die vom Aussterben bedroht sind. Wer mich und meine Abneigung gegen Thunfisch-Pizza kennt, weiss wie ich mit sowas umgehe.

Unabhaengig davon noch ein kurzer Kommentar in ganz anderer Sache. Facebook und Twitter sind leider jenseits der grossen chinesischen Firewall. Auch meebo scheint inzwischen nicht mehr richtig zu funktionieren. Wenn ihr also wollt, dass ich in der Lage bin, eure Kommentare zu lesen muesst ihr lei… Read more...

The Temple of the Five Immortals

Nach dem etwas anstrengenden Trip nach Kaiping und Zili gestern habe ich mir heute mal einen Tag Pause gegoennt. Eine Runde ordentlich ausgeschlafen, geduscht, gelesen und mit leckeren Schoko-Keksen ausgiebig gefruehstueckt.

Da ich aber nicht den ganzen Tag im Hostel verbringen wollte habe ich mich gegen Mittag dann doch nochmal raus getraut. Das Ziel war ein Taoistischer Tempel. Der Tempel der fuenf Unsterblichen. Die fuenf unsterblichen sind angeblich diejenigen die Guangzhou gegruendet haben.

Viel mehr kann ich zum Tempel leider nicht erzaehlen, da es recht wenig Information dazu gab.

Guangzhou, Kaiping und die diaolou

Ich habe Macau vorgestern Richtung Guangzhou verlassen. Mangels alternativem Strift habe ich das Einreise-Formular fuer China mit rot ausgefuellt. Laut Lonely Planet ein grosser Fehler, rot wird nur fuer Protest-Briefe verwendet. Manchmal auch noch zum korrigieren von Arbeiten, aber nie fuer Sonstiges. Wahrscheinlich musste ich das Formular deshalb bei der Kontrolle nochmal ausfuellen.

Guangzhou ist gross und laut. Ein kleine Oase, mitten in der lauten Stadt ist Shamian Island. Die Insel ist etwa 1km lang und vielleicht 400m breit und liegt mitten in Guangzhou im Pearl River. Hier habe ich ein nettes Hostel gefunden.

Ansonsten gibt es in Guangzhou nicht besonders … Read more...

Macau Sighseeing

Mein Sightsseing Trip in Macau beginnt bei Starbuck's am Lago do Senado. Ich bin ja normalerweise immer dafuer lokale Kueche zu geniessen, aber zum Fruehstueck brauche ich was Suesses, und das gibt's in China nur bei amerikanischen Ketten. Macau merkt man in dieser Beziehung die grosse Dominanz (98%) der Han-Chinesen - die zum Fruehstueck einfach das Essen, was es sonst auch gibt -  an, selbst McDonald's verkauft in Macau kein Freuhstueck.

Nach dem Essen beginnt die eigentliche Tour. Vom Lago do Senado geht's zu den Ruinen der Kirche  von St. Paul. Frueher mal eine der schoensten und vorallem groessten Kirchen der Stadt, doch seit einem Brand im Jahre 1835 ist nur noch die Fassade erhalten. Direkt nebenan findet sich Monte Fort mit dem Macau Museum. Lonely Planet bezeichnet das Museum als eines der besten Asiens, und i… Read more...

Las Vegas des Ostens

Macau, die kleine Stadt neben Hong Kong, die bis 1999 portugiesische Kolonie war, wird gerne mal als Las Vegas des Ostens bezeichnet. Das liegt daran, dass hier, im Gegensatz zu China und Hong Kong, Gluecksspiel erlaubt ist und sich deswegen eine ansehnliche Menge "Mega-Casinos" hier tummelt.

Das eigentlich Interessante an der Stadt ist aber die Mischung aus portugiesischen Koloniealbauten, zeitgenoessischer, chinesischer Architektur (nennen wir sie mal praktisch) und modernen Glaspalaesten. So gibt es in der Stadt, die sich auf eine Halbinsel und eine Insel verteilt eine ganze Menge zu sehen.

Heute habe ich allerdings, nachdem ich angekommen bin, nur einen ausgedehnten Spaziergang gemacht und schonmal das viel gelobte macanesische Essen genossen. Um ehrlich zu sein war das einheimische Bier besser als das einhe… Read more...

Also nicht, zumindest nicht so

Die Nachrichten aus Pakistan werden nicht besser. Ganz im Gegenteil, in Gilgit-Baltistan werden nun wegen fehlendem Stroms Krankenhaeuser geschlossen. Ueber den See im Hunza Valley kommt man nun auch nicht mehr, das Benzin fuer die Boote fehlt. Inzwischen glaube ich auch nicht mehr, dass sich die Situation in absehbarer Zeit bessert.

Deshalb habe ich mich gestern  kurzfristig entschieden nach China - genaugenommen Hong Kong - zu fliegen und noch ein wenig im Suedwesten Chinas rumzureisen. Yunnan, Guangxi und Hunan scheinen sehr interessant zu sein. Die 30 Tage die ich laut Visum in China verbringen darf werden da schon nicht langweilig.  Vorher will ich noch ein paar Tage in Macau verbringen, das  … Read more...

Fliegen oder nicht fliegen

Meine naechste grosse Reise naehert sich. Zumindest war das der Plan. Das Reiseziel ist sowieso schon in der eher unkonventionellen Ecke anzusiedeln. Den meisten Menschen scheint Pakistan schlicht und einfach zu gefaehrlich zum Urlaub machen. Lonely Planet sagt da ein klein wenig was anderes. Selbst das Auswaertige Amt warnt nur vor bestimmten Gegenden des Landes.

Derzeit ist Pakistan aber wegen der verheerenden Flut, die das Land gerade heim sucht in den Nachrichten. Vor einigen Tagen hatten heftige Regenfaelle im Nordosten des Landes die ersten Fluesse ueber die Ufer treten lassen. Inzwischen hat das Wasser des Indus immense SchaedenRead more...

Happiness Land

Der folgende Text ist inspiriert von einem nicht ganz so kleinen Park, mitten in Ulaanbaatar. Über dem Eingang des Parks steht in grossen Buchstaben "Happiness Land". Hier gab es mal ein Riesenrad, einen See mit Tretbooten und eine kleine Achterbahn für kleine Kinder.

It was a strange day. There were no children's voices, no laughter. Just strange honking noises coming from further away. The little mouse was slowly awakening. It sniffed around, did not quite notice what was wrong at first.Only when it left it's home it saw the big park and suddenly realised the emptiness.
There were no children's voices and no laughter. There were no children. Not one single boat with a child was floating the the waters of the big sea. The statues of the penguins were slowly shaken by the wind. No … Read more...

Home sweet Home

Die letzten Tage in Hongkong haben wir uns also Kowloon angeschaut, mit dem Lady's Market und Hongkong Island mit dem Victoria Peak, auf dem wir einen ganzen Nachmittag verbracht haben. Endlich mal ein wenig Ruhe. Ein Trip zum Airport sichert mir danach auch den Heimflug, der übrigens im Gegensatz zum Hinweg erholsam ereignislos verläuft. Diesmal gibt's auch den freundlichen Abholdienst am Flughafen. :)

Hongkong ist im Grunde genommen London ähnlicher als jeder anderen Stadt. Linksverkehr ist der auffälligste englische Einfluss. Hongkong ist ansonsten Melting Pot (nicht zu verwechseln mit Hotpot) pur. Im Hostel tummeln sich Amerikaner, Jamaikaner und Afrikaner u… Read more...

Fun with the Locals II

In Hongkong ist die Hoteldichte sehr hoch. Entsprechend wird man wenn man einen grossen Rucksack traegt auch an jeder Ecke angesprochen, ob man nicht noch ein Hotelzimmer braucht. Selbst auf ein "I already have a booking" reagieren die Typen nicht und so muessen wir wieder zu fortgeschrittenen Mitteln greifen. Einer der armen Typer spricht mich mit schon sehr verbrauchter Stimme an, er haette Zimmer. Ja wir haben wirklich schon eine Buchung und sind einigermassen genervt. Ich antworte also auf seine kratzige Anfrage mit: "You might wanna save your voice, I'm not buying it!" Ich glaube er haette am liebsten geweint, anyways, so schnell hat noch keiner von denen locker gelassen.

Natuerlich kann man in Hongkong auch Fake Watches kaufen - und ja die sind wirklich Fake, not Copy. Wiedermal macht einer dieser Typen den… Read more...

25 Grad.... Wassertemperatur

Ich hab gehoert in Deutschland waer der Winter ausgebrochen? Nunja in Xiamen sind gerade 35 Grad und Super Sonnenschein - was meine Schulter leider stark bestaetigen kann. :(

Anyways, der Pazifik hat hier gerade 25 Grad Wassertemperatur und so lassen sich die 35 Grad echt angenehm aushalten. Nach dem Baden gibt's ein kuehles Bierchen. Mit den Leuten aus dem Hostel haben wir zwei Abende nett gequatscht und verabreden uns mit einem der Mitarbeiter zum Fisch essen. Auf dem Markt kaufen wir viel leckeren, frischen Fisch fuer wenig Geld, den uns der Hostel-Koch dann fuer ein Bier zubereitet. Fischsuppe, gebratenen Fisch, nochmal gebratener Fisch, Tintenfisch un… Read more...

Fun with the Locals

Wolle Rose kaufen? So wird man in Europa meist von irgendwelchen nervigen Verkaeufern angesprochen. In China wollen sie einem meist irgendwelchen Plunder verkaufen. So z.B. vor saemtlichen buddhistischen Tempeln die man sich so anschaut. Es gibt Buddha-Statuen bis zum abwinken, komischen Plastik-Muell und Dinge von denen man eigentlich gar nicht wissen will wofuer sie gut sind.

"Hallo, Hallo!" So wird man meist auf die Offensive vorbereitet. Der geuebte nervige Menschen Abwimmler kann mehrere Gegen-Taktiken versuchen.

Versuch 1: Man ist ja hoeflich - und optimistisch - , vielleicht tuts ja ein einfaches "No, thanks." Doch weit gefehlt, die Nerverei geht weiter.

Versuch 2: Immernoch hoeflich kommt das genervte "No!" Doch auch hier keine Chance.

Versuch 3: Es wird lustig. Der Nerv-Faktor ist in… Read more...

Bootchen fahren

Den ersten Tag in Chengdu verbringen wir damit uns die Stadt ein wenig anzusehen. Wir besuchen einen netten Park in dem ein alter Luftschutzbunker zu einer Art Geisterbahn umgebaut wurde. Sehr komisch das Ganze, aber hat Flair. Ausserdem wundern wir uns ueber die sehr komische Armhaltung der Mao-Statue. Vielleicht sind wir aber auch einfach zu sehr mit deutscher Geschichte vorbelastet.

26 Stunden Holzklasse

Gestern Abend sind wir nun in Chengdu angekommen. Huebsche chinesische Kleinstadt, mitten in Sichuan, mit etwa 15 Millionen Einwohnern.

Den Weg von Peking nach Chengdu haben wir wie immer mit dem Zug zurueck gelegt. Ein kleiner Unterschied diesmal: Fuer den Expresszug gab es nur noch Holzklasse Tickets. Wir entscheiden uns also dafuer 26 Stunden in der chinesischen Holzklasse zu verbringen und bezahlen fuer ca. 2000km Zugfahrt etwa 25 Euro pro Person.

Wir steigen also nach der absolut sinnvollen Sicherheitskontrolle (ich hatte eine Dose Bier in der Hosentasche und kein Metalldetektor hat gepiept) in den Zug. Im Waggon sitzen geschaetzte 100 Chinesen… Read more...

I Kina spiser de hunde

Frueh aufstehen stand am letzten Tag in Peking auf dem Programm, wir wollten das offizielle Hissen der Staatsflagge beobachten. Sonderlich spannend war das aber nicht, die Soldaten die die Flagge bringen laufen aber mit genau 75cm Schrittlaenge und 108 Schritten pro Minute ueber den Tiananmen Sq.

Den restlichen Tag haben wir in der Verbotenen Stadt verbracht. Die Palaeste der Ming und Qing Dynastie sind absolut riesig und man kann dort locker einen halben Tag verbringen. Viele Gebaeude sind allerdings sehr aehnlich und so haben wir uns lieber die Gaerten etwas ausfuehrlicher angeschaut. Die chinesischen Gaerten in der Verbotenen Stadt sind nett hergerichte… Read more...

This is a Great Wall

Heute stand also die Grosse Mauer auf dem Plan. Da wir keine Pauschaltouristen sind wie diese komischen Leute im Zug, muessen wir uns erstmal entscheiden wo wir eigentlich hin wollen. Lonely Planet ist an der Stelle sehr hilfreich und ein Bewohner unseres Hostels gibt uns den Tip fuer Yinshanling. Von dort wollen wir dann die 10km nach Simatai laufen.

Wir stehen also freuh auf und machen uns zunaechst per Subway auf den Weg zum Long Distance Bus Terminal. Von dort gehts mit dem Bus 980 nach Miyun, wo wir mit einer Chinesin ausmachen, dass sie uns nach Yinshanling faehrt und von Simatai wieder abholt. Alles erfreulich problemlos.

In Yinshanling angekommen machen wir uns also auf den Weg, zunaechst sieht man keine Mauer, nur einen Ticket-Schalter, 40 Yuan Eintritt fuer eine 2000 Jahre alte Mauer. Kurze Zeit … Read more...

Beijing Duck, Beijing Style

So nachdem Hyper ja schon fleissig ueber Peking und Grenze gebloggt hat werde ich dann auch mal wieder was neues erzaehlen.

Wir haben also letzte Woche Donnerstag Ulaanbaatar mit dem Expresszug nach Peking verlassen. In die lange Reihe von deutschen 5-Sterne-Pauschaltouristen passten wir mit unseren Rucksaecken zwar nicht rein, hatten aber gegenueber deren Rollkoffern deutliche Vorteile beim ueblichen Einstiegsgedraenge. Der Altersvorteil war auch nicht zu unterschaetzen. Unser Abteil teilten wir mit Tom, einem sehr netten Chinesen aus Hong-Kong, der uns sehr viele nuetzliche Tips zu China mit auf den Weg gegeben hat.

Nach einem kompletten Tag Fahrt durch sehr ansehnliche mongloische Landschaft und einem absolut geilen Sonnenuntergang, mitten in Gobi, erreichen wir am fruehen Abend die chinesische Grenze. Die Au… Read more...

Hier gibt's alles, sogar Seife

Wir haben die letzten zwei Tage auf dem Land verbracht. Mitten im Terelj Nationalpark in Central Mongolia, bei einer mongolischen Familie im ger.

Leider war direkt nebenan ein grosses Touri-Camp, bei dem am ersten Nachmittag auch prompt ein Show-Naadam-Fest statt fand. Da wir nicht viel zu tun hatten haben wir uns den Anfang des zweistuendigen Spektakels auch angesehen. Zunaechst werden fuenf grosse Busse mit deutschen Pauschal-Touristen angekarrt. Diese muessen nach der etwa einstuendigen Bus-Fahrt von Ulaan Baatar hier raus natuerlich erstmal das Klo testen. Test bestan… Read more...

Za!

Ulaan Baatar ist eine komische Stadt. Dreckig, Laut und belebt. Hat wohl sehr wenig mit der sonstigen Mongolei zu tun. Leider muessen wir ein paar Tage hier verbringen um Hypers China-Visum und Romans und mein Indien-Visum zu bekommen. Doch zuerst erwartet uns Kulturschock, die meisten Mongolen auf der Strasse schauen einen an, als ob sie dich am liebsten gleich Essen wuerden. In Geschaeften gibt es massenweise deutsche Billigprodukte ala Gut und Guenstig zu ordentlich gesalzenen Preisen. Leider gibt es aber so gut wie nix anderes. Wir kaufen also ein wenig Reis und komisch aussehendes Gewuerz, was sich beim Kochen als Knoblauch, der Lauch, nicht die Zehen entpuppt. Bloggen, E-Mails schreiben und Dinge erledigen, viel mehr wird am ersten Tag in UB nicht. Viel mehr kann man hier allerdings auch nicht machen.

Die Lok, die ueber das Ende der Welt fiel

Zug fahren auf russisch. 38 Stunden dauert die Fahrt von Irkutsk nach Ulan-Bator. Der Zug haelt in Irkutsk fuer 30 Minuten, genug Zeit zum einsteigen. Der Wagen ist, bis auf die Koreaner im Cupe direkt neben uns, komplett mit Deutschen gefuellt. Die Fahrt beginnt mit einem sehr sehenswerten Sonnenuntergang. Als es dann dunkel wird fuellen wir unsere Instant Nudeln mit Wasser aus dem Samuwar. Danach hilft nur eins gegen die lange Weile. Vodka.

Am naechsten Tag hat sich die Landschaft von sibirischem Wald in Richtung Steppe entwickelt. Die Naehe zur Mongolei ist fuer den geuebten Betrachter klar erkennbar. Etwa eine Stunde spaeter halten wir dann auch in ein… Read more...

Badeparadies Irkutsk

Die erste Aufgabe zurueck in Irkutsk war von Busbahnhof zum Hostel laufen. Nach dem Regen keine leichte Aufgabe: Durch Irkutsk laufen heisst Pfuetzen, besser bekannt als Mini-Seen, ausweichen. Das Hostel war dann "leider" auch voll, die freundlichen Mitarbeiter haben uns aber in kurzer Zeit einen Homestay organisiert, die russische Version von Bed & Breakfast, ohne Breakfast.

Das Haus in dem wir gewohnt haben war... klassisch. Eine alte, sehr stilvolle Holz-Blockhuette. Das Bad war komplett schwarz gefliesst. Nachdem wir uns eingerichtet haben, gingen wir daran die Stadt zu erkunden. Wir muessen so sehr damit beschaeftigt gewesen sein, den Mini-Seen auszuweichen, dass wir leider den Markt nicht gefunden haben. Dafuer aber das Restaurant, das wir von unserer Gastgeberin empfohlen bekommen hatten.

Wir haben gegessen, getrunken und sind nicht erschossen worden!

Nachdem ich mir eine halbe Nacht am wunderschoenen Irkutsker Bahnhof um die Ohren geschlagen habe, sollte ich nun eigentlich bald Hyper und Roman empfangen duerfen. An der Anzeigetafel steht nun aber ein Verspaetung von 20 Minuten. Bei 5000km Fahrt gerade noch zu verschmerzen. Aus den 20Minuten wurden dann leider aber 2 Stunden und 20 Minuten. Nunja, ich hab ja Zeit.

Etwa 5Uhr morgens faehrt dann also endlich ein Zug in den Bahnhof ein, aus dem Roman und Hyper auch tatsaechlich aussteigen. :)

Doch wie haben Roman und Hyper die Zugfahrt von Moskau nach Irkutsk empfunden? Einfache Antwort: beer - sleep - beer - sleep - Irkutsk!

Als es wieder hell wurde machen wir uns auf die Suche nach einem Bus nach Lystvianka (was sich keiner von uns merken kann O.o). Nachdem wir die Stadt einmal komplett durchquert… Read more...

Mit der Achterbahn zum Never-Come-Back-Airport

Meine China-Reise beginnt um etwa 5.30Uhr morgens in Frankfurt. Aufstehen um den 7Uhr Flug nach Moskau Domodedovo zu bekommen. Vom Flug bekomme ich nicht viel mit, Schlaf nachholen.

In Moskau angekommen beginnt der Einreise-Stress, Formulare ausfuellen, Fragen beantworten, Pass zeigen. Die Einreise verlaeuft dennoch problemloser als in den Staaten vor zwei Jahren. Nach der Einreise heisst es Geld besorgen und Zugticket in die Stadt kaufen. Wenige Minuten spaeter sitze ich also im Aeroexpress Richtung Moskau und schaue aus dem Fenster, Vororte, Plattenbauten, Muell und alte Autos. Sieht nach Grossstadt aus.

Mit einmal umsteigen erreiche ich eine knappe Stunde spaeter den Roten Platz, es wimmelt vor Touristen. Trotzdem ist d… Read more...

Flo allein in New York

Um 9 aufstehen, viel rumlaufen, viel sehen. Aber als erstes mal 'nen Muffin kaufen und ab in den Central Park, gemütlich frühstücken. :)

Der grosse See im Central Park

Der grosse See im Central Park

Nach dem Frühstück geht's dann aber los. Ein kleiner "Spaziergang" führt mich durch den Central Park bis zum Columbus Square, von da laufe ich den Broadway runter bis Downtown Manhattan, klingt eigentlich einfach und sieht auch gar nicht so weit aus, ist aber trotzdem mal locker zwei Stunden zu laufen. Natürlich mit kleinen Pausen, schließlich will man ja auch was sehen.
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Odyssee

Eigentlich sollte das ja ganz einfach sein: In Minneapolis einsteigen, in Chicago schnell umsteigen und schon gehts ab nach New York. Tja leider sitz ich geraqde immernoch in Chicago. Oo Nunja aber von Anfang an: Der erste Flug in Minneapolis hatte seine zwei Stunden Verspätung. Sogar der Flug, der eigentlich später gehen sollte ging vor unserem. Nunja endlich in Chicago angekommen habe ich den 1pm Flug (der auch schon verspätet war) knapp verpasst. Also ab auf den 2pm Flug. Der hat erstmal eine Stunde Verspätung, warum auch immer.. Kurz vor Ablauf der Stunde - es ist immernoch kein Flugzeug am Gate - gibt's ein Gate-Change. Lustigerweise wird das Gate direkt nachdem ich am anderen Gate ankomme zurück "gechanged". Also wieder zurück. Inzwischen steht da sogar ein Flieger. Eine weitere halbe Stunde später habe ich dann a… Read more...

Norden

So, wir waren über's Wochenende an der Nordküste, ja die United States haben 'ne Nordküste, Minnesota anyways. Aber so spannend ist die Küste des Lake Superior auch wieder nicht, viel Wald, wenig Wellen. :-D
Ein paar Wasserfälle gab's noch und war auch alles toll mal zu sehen, aber im Grunde genommen reicht das nach einem Wochenende auch wieder. Ein kleiner Abstecher nach Canada war auch noch drin, da gab's sogar noch 'nen Safeway und Honey Mustard Sauce. :-D

Minneapolis, MN

Ich fange einfach mal mit der gestern eingestuerzten Bruecke an: Das der Einsturz eine ziemliche Katastrophe ist ist klar, ich glaube darueber muss man nicht wirklich reden. Das man das in den Nachrichten gross und breit behandelt ist auch in Ordnung, wer's nicht mag muss es sich ja nicht anschauen...

Die Frage ist nur wie man es behandelt. Tja die Amerikaner haben sich entschlossen die ganze Sache - wie sollte es anders sein - amerikanisch zu behandeln. "Minnesotans are the greatest" und "You can see that we really learned from 9/11" "It's great to see that people were helping each other, that's why I'm so proud to be American and Minnesotan right now." Diese Saetze hoert man in den Medien immer und immer wied… Read more...

The Windy City

Vollgegessen und geschafft lieg ich gerade hier, nach dem ersten vollen Tag dieser Reise. Der Tag brachte eine langsame Fahrt nach Downtown, eine Bootsfahrt durch Chicago, Wandern durch Chicago und viel, viiiel Essen. Hab ich eigentlich das viele Essen erwähnt? :-P

Naja wie das mit Jetlag so ist: Um 7 aufgewacht, ziemlich müde aber trotzdem nicht schlafen können.. Zuhause ist es aber auch schon 14Uhr. Nach der ersten Tasse Kakao ist die Motivation schon deutlich höher, also auf mit dem Zug nach Downtown Chicago. Der öffentliche Verkehr der Stadt ist für seine "Slow Zones" bekannt und ziemlich schnell merkt man auch warum die Amerikaner trotz ständiger Staus lieber Auto als Zug fahren. Der Stau auf dem Freeway bewegte sich nämlich schneller als der normal fahrende Zug. Blöd halt, wenn der Zug sich mit 10-20 mph du… Read more...

To be back again

Von der Küste weg folgten wir nun der Straße direkt nach Portland, unterwegs mussten wir natürlich noch ein paar Dosen los werden, also schnell bei Albertson's angehalten und nach dreimal nachfragen die alu can recycling-Stelle gefunden, im Gegenzug haben wir ein paar Schrimps ("Buy One Get Two Free") mitgenommen und für Frühstück gesorgt. In Portland angekommen mussten wir den "neuen" Deutschen erstmal erklären wer wir sind. Keanan konnte sich wundersamerweise noch an uns erinnern und hielt uns nicht für TV-Charaktere. Kurze Zeit später kam auch Kofi vorbei, der gerade im Stress war weil er sich vor 15 Minuten mit Aida treffen wollte, freundlich wie ich bin habe ich ihm natürlich einen "ride" angeboten, Christian musste aber fahren. Auf dem Weg hat Kofi uns dann angeboten ihn und Aida zu begleiten, was wir dankend an… Read more...

time flies

Jaja wie die Zeit vergeht, eben war man noch im schönen San Francisco und jetzt findet man sich schon beim packen wieder. Aber von vorne, schließlich wollt ihr ja wahrscheinlich nix verpassen.Wir haben also nach dem sehr amüsanten Auto-Scooter den Freizeitpark verlasssen und uns Richtung Downtown San Francisco aufgemacht. Zunächst haben wir noch nach einem schönen Hostel in der Preisklasse von dem in Los Angeles gesucht, doch wir mussten schnell feststellen, dass das aussichtslos ist. Also haben wir das Auto einfach neben einem sehr schönen Park in eine Villengegend gestellt und dieses als Hotel genutzt.

Unser "Hotel" in San Francisco

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ACHTERBAHHHHHN

Wie schon beim Six Flags Park dachten wir uns diesmal auch, dass es vielleicht gut wäre vorher nochmal im Netz zu gucken ob der Park überhaupt offen ist und ob es vielleicht irgendwelche Sonderkonditionen gibt. Also wir erstmal 'ne halbe Ewigkeit nach WiFi gesucht, irgendwann sind wir dann sogar fündig geworden, was ich gleich mal ausgiebig ausnutzen musste und mal wieder paar Sachen erledigen und 'ne Runde chatten (ist schon schön mal wieder was aus der Heimat zu hören).

Wir sind dann auch fündig geworden: Normaler Eintritt 51$, wenn man die Karten im Netz kauft 36$, einziges Manko: man muss sich die Karten selbst ausdrucken, braucht also einen Drucker, den wir natürlich nicht haben. Aber wozu gibt es denn Google-Maps und Internetcafes? Irgendwann halb nachts hab ich es dann also geschafft mich vom Rechner zu trennen … Read more...

Sillicon Valley

Der erste Plan für den anstehenden Tag war Baden gehen, schließlich gab es direkt neben unserer Schlafstelle einen See. Da dieser aber leider von einem County Park umgeben war und wir Eintritt hätten zahlen müssen, haben wir unsere Pläne kurzfristig geändert und sind Richtung Sillicon Valley gefahren. Hier stand zunächst die Stanford University, eine teure US-Privatuni auf dem Programm. [C: Mussten doch schonmal gucken wo wir unser Auslandssemester verbringen :P] Nachdem wir unser Auto auf einem kostenlosem Parkplatz abgestellt hatten haben wir uns auf den Weg über den schönen Campus zum Bookshop gemacht, der laut Reiseführer eine riesige Auswahl an IT-Büchern bieten sollte. Also perfekt für mich :)

Erstmal haben wir aber eine Ewigkeit gebraucht um den Bookshop zu finden, die Ausschilderung war nämlich erstens schlecht… Read more...

Tourist Trap

Unseren letzten Tag in Pinnacles wollten wir nochmal klettern gehen und nachmittags dann zur Küste weiterfahren.

Erstmal musste aber wie immer ein ausgedehntes Frühstück her, schließlich will man sich nur gut gestärkt in unbekannte Wände wagen. Schon auf dem Parkplatz fiel uns der große, gelbe Schulbus auf, der sich dort breit gemacht hatte. Unsere Picknickarea war mit Schulkindern gut gefüllt, aber wozu hat man denn einen Laptop? Einfach die Musik etwas lauter drehen und schon sind nur noch die bettelnden Tiere ein Problem. :)

Nach dem Frühstück gings nun die unheimlich weiten 500m zum Felsen mit dem verheißungsvollen Namen "Tourist Trap". Was uns dort erwartete waren noc… Read more...

Klettern

Da die Nacht ja etwas länger war sind wir nicht so früh losgekommen, aber bei unserem derzeitigen Trainingszustand (wobei ich immerhin schon wieder mit Frühsport angefangen hab *angeb*, Flori nicht, der faule Sack) schafft man eh nicht mehr als 2-3 Wegen pro Tag und dafür hat die Zeit noch locker gereicht.

Also auf zur Dicovery Wall, einem Fels, an dem nicht nur Wege dran sind die wir auch hochkommen, sondern auch die 3 schönsten im Gebiet. Als erstes haben wir uns eine 5.6 rausgesucht, man muss ja klein anfangen... Und da Flori der unängstlichere von uns beiden ist hab ich mich im Vorstieg probiert, dann hätte er notfalls übernehmen können, wenn ich nicht mehr weiter gekommen wäre. Aber es war sowohl gut genug gesichert als auch leicht genug, so dass ich es sogar ganz allein geschafft hab *stolz auf mich sei*Read more...

Pinnacles

Die Fahrt vom Yosemite NP zum Pinnacles NM war voll unspannend, das einzige was wir an dem Tag erlebt haben ein absolut unfreundlicher Zeltplatzwärter direkt vorm Park. Gut, vielleicht hätte ich ihm nicht sagen sollen, dass wir auf seinem Parkplatz stehen und sein Internet nutzen um uns 'nen anderen Platz zu suchen, weil seiner viel zu teuer ist. Aber trotzdem, soll sich mal nicht so haben.

Auf der Suche nach 'nem schönen Turnout haben wir dann ein NP-Schild gesehen, wo drauf stand, dass illegales Campen in Nps 500$ kostet, also sind wir doch lieber ein kleines Stück weggefahren, weil nicht wirklich ersichtlich war wo der Park nun anfängt.

Am nächsten morgen im Visitorcenter im Park hat sich dann rausgestellt, dass wir trotzdem drin standen, weil der Park im März vergrößert wurde und unsere Karte halt ein wenig … Read more...

Half Dome

Mal so zum Vergleich: Wer sich noch an Grand Canyon erinnern kann weiß dass wir da für 1600 hm und 22 km hochzu ca. 9 Stunden gebraucht haben. Tip vom Ranger: Früh um 5 aufstehen, mindestens 8 Stunden einplanen.

Für den Half Dome hat der ADAC 1500 hm hoch und wieder runter, 27 km und 12 Stunden angekündigt. Also haben wir uns doch mal lieber den Wecker gestellt...

Aus dem ursprünglichen Plan um 8 loszumachen ist dann sogar ein um neun geworden, aber immerhin besser als unsere sonstigen Zeiten ;-)

Der Weg war auch ganz cool, mit paar Wasserfällen und schönen Ausblicken.

Nette Amis, Kletterer und andere gute Geister

Nachdem wir uns nun am Vortag paar große Bäume angeguckt haben wolten wir natürlich mehr davon. Und da der Yosemite NP bekannt dafür ist und gleich um die Ecke liegt bot sich das natürlich optimal an :)

Da wir von Süden gekommen sind war unser erster Stop auch gleich Mariposa Grove. Dieser Big Wood Forrest ist mit der Hauptgrund für die weltweite Bekanntheit vom Yosemite NP. Dagibt es auch allerhand tolle Bäume zu sehen:

Baum zum durchgehen

Baum zum durchgehen

Achterbahnen und andere große Bäume

Wie bereits angekündigt stand für den folgenden Tag Six Flags Magic Mountain auf dem Programm. Ein netter, kleiner Amusement -Park. Um es mit Jordans Worten zu bescheiben: "There isn't a ride that doesn't go upside down!"

Da Essen und Trinken in solchen Parks im Allgemeinen Recht teuer ist gehen wir vorher nochmal schnell in den Wal-Mart, vor dem ich am vorherigen Abend extra geparkt hatte. Leider gab es in diesem ausser Tiefkühlkost, Brot und Cola KEINE Nahrung. Also keine Wurst, keinen Käse, keine Milch usw. Krankes Land! Naja nach kurzer Suche sind wir dann noch auf einen anderen Supermarkt gestoßen, der sogar Essen im Angebot hatte.

Dann schnell noch einen kostenlosen … Read more...

Physik und andere Todesmutige Aktivitäten

Nach dieser kurzen "Nacht" (also lange Nacht und kurze Schlafphase) haben wir dann nochmal gemütlich gefrühstückt - zum Glück hält Schwarzer Tee so gut wach - und Muffins "geklaut".

Danach stand nochmal Mails checken auf dem Programm, bevor wir unser Hostel in Richtung California Science Center verlasssen haben. Das California Science Center ist ein großes (und vorallem kostenloses) Physik-Museum in Downtown L.A. Allerdings ist es kein "normales" Museum, sondern eines mit vielen tollen Experimenten zum rumspielen. Also genau das Richtige für Christian & mich. :)

Hier mal ein paar Fotos vom Erdbeben-Simulator:

Schwarzbrot und Leberwurst, besser kann ein aufregender Tag doch nicht enden!

Oder doch?

Verraten wir erstmal soviel: Wir saßen gerade beim Pool rum um Mails zu checken und waren in der Überlegung ob wir ausnahmsweise mal zeitig ins Bett gehen oder uns doch noch einen Magarita-Pitcher an der Bar bestellen. Und da Flori gerade am Laptop saß musste ich, um mir die Zeit zu vertreiben, hübschen Mädels hinterhergucken.

Scheinbar war ich aber nicht unauffällig genug, denn plötzlich hörten wir eine Stimme neben uns "ich hab grad mitgekriegt, dass ihr Deutsche seid, deswegen setz ich mich mal kurz zu euch". Hmm, klar gerne, dann müssen wir uns nicht überlegen wie wir dich am besten ansprechen können: "Klar, setz dich". Es stellte sich dann raus, dass sie Karin heißt, aus Augsburg stammt, für ein Jahr Au-Pair in den Staaten war und gerade ihre letzte Woche hier in LA verbringt.

Gegen 12 wur… Read more...

LA - part II

Geschlafen haben wir gut, auch wenn wir nicht sooo zeitig losgekommen sind. Aber naja, besser spät als nie :P

Auf jeden Fall haben wir erstmal gefrühstückt und uns danach ins Auto gesetzt und unsere Tour Richtung Norden, Bel Air, gestartet. Eine echt schöne Gegend, mit hohen Zäunen, manchmal sogar erkennbaren schicken Häusern mit reichlich Grundstück und (wie schon von Flori angedeutet) fast ausschließlich deutschen Autos in den Einfahrten. Tja, die Leute da wissen halt was gut ist und haben außerdem das Geld sich Qualität zu kaufen. Amerikanische Autos fährt hier ausschließlich der Gärtner...

Von Bel Air ging es dann weiter Richtung Hollywood mit kleinem Zwischenstop auf halber Strecke um von den Beverlly Hills mal einen Blick auf LA zu erhaschen. Also wir Auto abgestellt und losgelaufen, einfach die erstbeste … Read more...

Los Angeles - Part I

Wir befinden uns auf dem I-15 East auf dem Weg von Joshua Tree nach Los Angeles, so langsam wird die Straße wieder breiter (5 Spuren statt 3 ;)) und es gibt links sogar eine Car Pool Lane (da darf man nur drauf wenn zwei oder mehr Personen im Auto sitzen). Plötzlich taucht auf der rechten Seite ein großes blaues Schild mit gelben Lettern auf: IKEA (Bericht 1 und 2), nachdem wir also undsere IKEA Vergleichs- und Shoppingtour beendet haben setzen wir unsere Reise Richtung L.A. fort.

Die Straße wird langsam noch breiter - inzwischen gibt es eine zweispurige Car Pool Lane ? und wir geraten in einen Stau. Man kann zwischen dem ganzen Smog so langsam sogar die Sky Line von Downtown LA erahnen.

IKEA

hmm, da fahren wir Richtung Los Angeles rein und was entdecken wir? Ein schwedisches Möbelhaus namens IKEA. Also runter vom Highway und hin!

Natürlich mussten wir den IKEA hier mit denen von zu Hause vergleichen. Ergebnis: Mittermeier hat es ganz gut getroffen: Man geht hin um für einen Euro 100 Teelichter zu kaufen und fährt mit einem vollen Auto wieder nach Hause.

Soviel dazu: die Teelichter kosten hier über 3 $, mit leeren Händen sind wir trotzdem nicht raus gekommen, und wir meinen damit nicht vordergründig die Hot Dogs, die wir für ja 50 Cent erworben haben:

Joshua Tree NP

"tok tok tok" - "mmmh" ich werde wach und sehe einem cop in die augen.

"morning, sir", sagt er. "morning", antworte ich.

"d'you realize you parked in a private alley?" - "oh er no, sir we didn't" - "'thought so, people here spotted you and called when they where going to work today, said there was a van parked in their alleyway. well may i see your id" - "sure"

ich gebe ihm meinen führerschein, er schaut ihn komisch an, nimmt seinen notizblock raus und schreibt etwas darauf.

"are you alone?" - "no, there's another guy in the trunk", christian winkt.

"what's your birthdate?" wie kommt er jetzt darauf? Er hat meinen führerschein, er kann verdammt nochmal einfach drauf schauen. "may 27th 1987." - "where are you headed?" - "we're going to joshua tree national park, we just arrived very late yest… Read more...

San Diego, Tijuana

Angekommen sind wir mal wieder wie so oft irgendwann spät abends. Also (auch das kennen wir langsam auswendig) das erstbeste Hotel mit free WiFi suchen, Mails checken und bei der Gelegenheit auch gleich nochmal nach preiswerten Unterkünften Ausschau halten, gabs natürlich nichts was uns gefallen hat. Also sind wir zum Strand gefahren und haben festgestellt, dass uns das Wasser doch ein wenig zu kalt zum mal schnell reinspringen ist. Deswegen haben wir dann doch nur kurz paar Nudeln gekocht und sind auf einen anderen Parkplatz gefahren, weil bei unserem Übernachtparken verboten war.

Als wir am nächsten früh dann aufgewacht waren haben wir festgestellt, dass wir mitten in einer Sportanlage standen und um uns rum jetzt alles voll war. Anmerkung hier: Ich finde es witzig, dass in den USA Fussball eine reine Mädchensportart… Read more...

Phoenix und Organ Pipe Cactus NM

Phoenix haben wir nur kurz passiert und uns den Park neben dem Capitol angesehen. Es war ein amerikanisches Kriegsgräberdenkmal (persönliche Kommentare dazu werden hier nicht veröffentlicht). Nur so viel: wir hatten Glück, dass gerade keine Cops in der Nähe waren und das nicht nur weil es schon nach Sonnenuntergang war (Betreten von Sonnenauf bis -untergang erlaubt). Gruß an dieser Stelle an Markus.

W… Read more...

Rueckkehr I

Also wie schon von anderer Seite erwaehnt, haben wir die letzten Tage in Las Vegas, dem Mekka der us-amerikanischen Hochkultur, verbracht. Waehrend fuer Christian und Florian das Abenteuer langsam zu seinem Hoehepunkt steigert (Tijuhana), wird es fuer mich hoechste Zeit sich wieder in die Zivilisation zurueck zu begeben (einige sind ja schon der festen Meinung es waere zu spaet).
Heute, am 31.08.2006, soll es nun so weit sein. Um die Sache kurz zu machen, ich bin gut in Dresden gelandet und wurde wie geplant von meinen Eltern abgeholt.
Fuer alle, denen dies nicht ausreichen sollte, habe ich noch eine ausfuehrlichere Version vorbereitet.

0830:
Christian ist aufgestanden…………rumdrehen und weiterschlafen!!!!

1030:
Aufstehen und mails checken, dann gegen 1100 fruehstuecken.

1200:
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Cops - Erfahrungen mit dem Gesetz

Nach fast 4 Wochen hatten wir nun das erste Mal Kontakt mit der Polizei (in Las Vegas das waren ja nur Security-Typies). Und wenn wir schonmal dabei sind, dann gleich richtig!

Angefangen hat es gestern Nacht, als uns ein Auto der Border Control überholte um dann einige Kilometer direkt vor uns hinter einem anderen her zu fahren. Irgendwann ging dann vor und hinter uns ein Blaulicht an und wir sind lieber mal rechts ran gefahren. Das Blaulicht hinter uns auch.

Dann kam ein Cop zu uns und wollte unsere Ausweise sehen und wissen wo wir hin wollen, also alles kein Problem.

Für Markus: Er hat uns übrigens mit einem freundlichen "Hello Sir" begrüßt, also warum sollten wir es ihm nicht gleich tun? ;)

Genächtigt haben wir dann in Why. Kurz vorm Organ Pipe Cactus NM, welches wir uns heute angesehen ha… Read more...

Zion NP und Las Vegas

Nach den Nudeln halb 10 einfach so einzuschlafen ohne es zu merken war ein echt schönes Gefühl. Danach aufzuwachen und sich 3m ins Zelt schleppen zu müssen nicht so sehr. Nachdem Christians Klamotten getrocknet waren ging es am folgenden Tag los Richtung Zion NP und später nach Las Vegas.

Da gerade der Kühler vom Auto ein wenig kaputt ist wurde es trotz offener Fenster ganz schön warm darin, so war es dann echt erfrischend bei 35°C im Zion NP auszusteigen. Nach kurzer Pause fuhren Chrstian und ich dann mit dem Bus einen Canyon hoch, an dessen Ende ein Trail beginnt, der durch ein Flußbett führt. Also mit Kamera und Flip-Flops bewaffnet losgestiefelt, an allen Amis vorbei und zwischenrein immermal Fotos gemacht und nach Mädels geschaut, schließlich war es naß im Fluss. ;)

Geschafft

Als nächstes haben wir uns den Grand Canyon vorgenommen. Da wir ja versuchen die ganze Tour ein wenig alternativ zu verbringen haben wir uns für die (längere und deswegen deutlich weniger besuchte) Nordroute entschieden.

Die Nacht haben wir auf dem letzten freien (7 Minuten bevor wir angekommen sind ist doch noch jemand abgereist) Campingplatz im NP verbracht (dass wir dann frühs eher loskommen). Naja, wie immer schön ausschlafen, Zelt einpacken, dann noch 'ne Stunde warten, weil die Mittagspause hatten und schon um halb 2 hatten wir unsere Backpacking Permit und durften uns auf den Weg nach unten machen. Der gute Mann hat uns nochmal gefragt, ob wir wirklich so spät noch losmachen wollen und uns empfohlen am nächsten Tag um 5 (wohlbemerkt frühs) aufzustehen, da man so circa 8 Stunden einplanen sollte. Wir haben es all… Read more...

Once upon a time in the american mid-west

Nach den regelmaeszigen allmorgentlichen Startschwierigkeiten sind wir dann Richtung Mammoth aufgebrochen um einen Abschleppheini in der Naehe gluecklich zu machen. Dummerweise wollte der nette Amerikaner von unserer Autoversicherung auf der anderen Seite des Telefons einfach nix von einem Markus Fromm aus Portland, Oregon wissen. Da haben wir, so flexibel wie wir sind, kurz umdisponiert und die weltbekannten Mammoth Terraces besichtigt. Was auch gut haette gefallen koennen, wenn da nicht die ___ westdeutschen Touris waeren :P !!!!!

Schluszendlich haben wir uns dann doch wieder beruhigt und haben das Auto bestiegen um uns den weeeeiiiiiten Weg nach Gardiner hinab zu fuerchten. Drei Panikattacken spaeter standen wir hoffnungsvoll vor dem Car-Repair doch irgendwer hatte mit uns ganz andere Plaene. Wir muszten uns e… Read more...

City of Rocks

Naja, irgendwie haben wir es dann doch überstanden (auch wenn Markus und ich immer noch ein paar Schmerzen verspüren, aber das wird hoffentlich wieder, muss ja :-) ).

Also unser nächster Punkt war dann City of Rocks, schließlich hab ich mir ja nicht umsonst neue Kletterschuhe und einen Gurt gekauft...

Los gings Richtung Mammoth, da nochmal schnell an die Telefonzelle und bei Continental angerufen und da die große Überraschung: Mein Rucksack wurde gefunden, JUHU!!! Jetzt ist er zwar in Portland, aber wenigstens wieder da...

Also ab durch den YNP, nochmal an paar Attraktionen vorbei und dann ab auf den Highway. Da es ziemlich warm war (und es auf den NP-Campingplätzen und bei uns im Auto keine Dusche gibt) haben wir uns zwischendurch überlegt nochmal schnell irgendwo ins Wasser zu springen. Am Straßenrand l… Read more...

Yellowstone NP

Okay manche Leute hätten sich geärgert: Geht das Auto schon wieder kaputt, damn! Haben wir auch, aber nur kurz. Wir haben uns aber auch gefreut, dass die Bremsen nicht nen Kilometer vorher kaputt gegangen sind, sondern erst als wir auf den Zeltplatz eingebogen waren. Schwein gehabt!

Nett wie wir sind haben wir direkt noch zwei Amerikanern dabei geholfen ihr Auto von ihrem Anhänger zu laden. Daraufhin haben uns Adam und Christie - so heißen die beiden - angeboten am nächsten Tag mit uns durch den Yellowstone NP zu fahren. Außerdem haben wir alle eine ganze Weile in den heißen Quellen von Mammouth Hot Springs gesessen und das eine oder andere Bier getrunken, war sogar für amerikanische Verhältnisse echt gutes Bier :).

Seattle

Auf der Durchreise vom Olympic NP nach Spokane fuhren wir durch die nette, "kleine" Stadt Seattle. Seattle hat ein großes Problem: Parkplätze sind selten, sehr selten. Und wie seltene Dinge nunmal so sind auch extrem teuer. Doch geübte Geizhälse wie wir finden überall kostenlose Parkplätze, wozu haben die Amis denn zwei riesige Stadien direkt nebeneinander. Auf dem Weg von dort in die Innenstadt halten uns auch Zäune und Tore nicht auf, doch dazu später mehr.

Downtown Seattle ist eigentlich recht nett, sehr lohnenswert ist auch der Gang über die Waterfront, Seattles Innenstadt liegt direkt am Meer. Wenn das Wetter passt wird man mit einem einmaligen Blick auf die Olympic Mountains belohnt. In der Innenstadt selbst gibt es nette Bars und Lokale. Doch zunächst lohnt es sich durch den leider schon geschlossenen Markt zu g… Read more...

Olympic NP

Nachdem wir Portland verlassen haben, melden wir uns nun aus direkter Nachbarschaft zum Yellowstone NP, direkt im Nichts. Auf dem Weg hierher haben wir allerdings noch eine kleine, zwei-tägige Pause im Olympic National Parc eingelegt. Von einer Pause kann man allerdings eher nicht sprechen, da uns nun alles (hauptsächlich die Beine) weh tut. Als wir im Olympic NP ankamen, hatten wir erstmal ein Problem: Einen platten Reifen. :( War allerdings, dank der freundlichen Hilfe einer Park-Rangerin und ein paar Amerikanern, schnell gelöst. Schließlich gibt?s Ersatzreifen. Nachdem das also kein Problem mehr darstellte beschlossen wir einen "kleinen" Spaziergang zu machen.

Bilder

Eigentlich gibt's ja noch bissl was zu erzählen von heute, aber ich hab kaum Zeit, weil wir nochmal in 'nen Club gehen wollen, bevor wir morgen Portland verlassen. Also gibt's einfach ein paar Bilder.

Mount Hood aus dem Flugzeug

Mount Hood aus dem Flugzeug

Ein Highway am Flughafen aus der Luft

Ein Highway am Flughafen aus der Luft

die ersten Tage - Portland

So, dann werd ich hier auch mal meinen Senf dazu geben :-)
Ich bin am 08.08. kury vor Mitternacht angekommen, 10000 km von zu Hause weg, in einer Stadt wo mich keiner kennt und versteht und ich hatte nur einen kleinen Zettel mit einer Adresse von einem App. wo der Schluessel zu unserem Auto und ein Platz zum Schlafen (wobei das noch nicht genau feststand) für mich bereit stand...
Naja erstmal hatte ich ein ganz anderes Problem: mein gerade extra neu gekaufter Rucksack kam nicht mit mir nach Portland, also erstmal in bestem 7-Punkte-Schulenglisch versucht da was zu managen. Naja, es hat auch so mehr oder weniger geklappt.
Dann hab ich den Zettel mit der Adresse drauf genommen und mich versucht dahin bringen zu lassen. Naja, ne Stunde später stand ich dann vor der Tür des Hauses und 10 minuten später war… Read more...

LH 468 und USA-Einreise

Gestern wird mir wohl auf ewig in Erinnerung bleiben, bei dem ganzen Stress den ich da hatte.

Nunja ich sollte wohl einfach am Anfang anfangen:

Roman hat mich pünktlich um kurz vor 8 abgeholt (fettes danke nochmal :)). Wir sind dann nochmal mit Janina zum Starbucks und haben nochn bissl gelabert und nen Kakao bzw. Kaffee getrunken.

Nach der ganzen Aktion mit Sicherheitskontrolle bin ich dann zum Gate und wollte einsteigen. Ja leider war das Flugzeug gestern überbucht und ich musste mir erst nen neuen Sitzplatz geben lassen, war eigentlich kein Problem hat nur ne Weile gedauert. Als ich dann endlich im Flugzeug war, die Müdigkeit übermannte mich langsam, da ich ja die Nacht vorher durchgemacht hatte, saß plötzlich jemand auf meinem neuen Sitzplatz. Ein netter Steward bemühte sich gleich um mich uns r… Read more...